Heimat auf 408 Seiten

25. Jahrbuch „Olpe in Geschichte und Gegenwart“ liegt vor 

Gemeinsam mit dem Redaktionsteam präsentierten Stadtarchivar Josef Wermert (4.v.l.) und Bürgermeister Peter Weber (3.v.r.) das neue Jahrbuch. Foto: Jacqueline Sondermann

Olpe. 29 Autoren haben auf insgesamt 408 Seiten umfangreiche Berichte über verschiedene Bereiche von „Olpe in Geschichte und Gegenwart“ beigesteuert. Die 25. Auflage des Jahrbuchs liegt nun druckfrisch als neue Publikation vor.

Bürgermeister Peter Weber freute sich über das Jubiläum: Das Jahrbuch sei mit einem „viertel Jahrhundert der Olper Stadtgeschichte“ gefüllt. Gemeinsam mit Josef Wermert, Axel Stracke, Ingo Sondermann, Gerhard Burghaus, Stefan Kleine und Matthias Schrage stellte er am Mittwoch den 25. Band im Stadtarchiv Olpe vor.

Das Stadtoberhaupt lobte besonders „die Akribie und den Fleiß“ der Beteiligten. „Wir sind ein gutes Team seit vielen Jahren“, ergänzte auch Stadtarchivar Josef Wermert „Ohne die Mitarbeiter wäre so etwas nicht machbar.“ Das Buch sei laut Bürgermeister Weber „ein guter Beweis für die Zusammenarbeit zwischen Haupt- und Ehrenamt“.

Angefangen mit einem „primitiven“ Heft mit 100 Seiten hat sich das Buch über die Zeit zu einem gebundenen und unverzichtbarem Werk entwickelt. „Es war der richtige Weg“, betonte auch Gerhard Burghaus,

Auf der Vorderseite des neuen Bandes ist die MS Westfalen an der Anlegestelle in Sondern 1978 abgebildet – passend zum 50-jährigen Jubiläum der „Weißen Flotte“. Die Rückseite ziert die Rochus-Fahne der Rochus-Kapelle in Olpe. Nach dem Grußwort von Bürgermeister Peter Weber und Axel Stracke finden sich Berichte zu verschiedenen Gebieten: Neben Jubiläen – zum Beispiel das 125-jährige Jubiläum des Männerchors Liederkranz Oberveischede oder das 250-jährige Jubiläum des St.-Georgius-Schützenvereins Neuenkleusheim – und Autobiographien oder Personen gibt es auch Beiträge zu den Themen „Kunst und Kultur“, „Natur“, und „Vereinsleben und Heimatpflege“.

Unter „Gegenwart“ wird unter anderem das Thema Rathaus und die Stadtentwicklung in Olpe thematisiert.

In dem Buch finden sich außerdem geschichtliche Erzählungen wie „Das Kupferbergwerk im ,Kupferseifen'“ oder einen Beitrag über den Olper SA-Sturmbannführer Karl Struckmann.

Einen Blick in die Vergangenheit geben auch die Kriegserinnerungen des Rüblinghausers Franz Scheele und die Erzählung von Kaethe Arendt über Flucht und Vertreibung. In der Kategorie „Sprache und Mundart“ finden sich zum Beispiel „Tabuwörter. In Olper Mundart“. Über Werbung wird das Werk teilfinanziert. „Wir danken den Olper Firmen für ihre Unterstützung. Ohne sie könnten wir das ganze schwerlich finanzieren“, erklärte Wermert.

Die Beteiligten rufen dazu auf, auch zukünftig Beiträge zu liefern und Olper Geschichten aufzuschreiben. Das Stadtarchiv Olpe gibt das Jahrbuch seit dem Jahr 1993 im Auftrag des Heimatvereins für Olpe und Umgebung heraus. Die Publikation ist ab sofort in der Bücherstube Hachmann, im Stadtarchiv und im Foyer des Rathauses Olpe erhältlich. Für Mitglieder ist es kostenlos.

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