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150 Jahre voller Geschichten

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Stefan Pohl, Winfried Fischer, Rupprecht Kemper und Frank Leistritz informierten über den Stand der Dinge im neuen Werk 4, das Mitte nächsten Jahres in Betrieb genommen werden soll.
Stefan Pohl, Winfried Fischer, Rupprecht Kemper und Frank Leistritz informierten über den Stand der Dinge im neuen Werk 4, das Mitte nächsten Jahres in Betrieb genommen werden soll.

„Ein Familienunternehmen geht seinen Weg“ – so lautet der Titel des Jubiläumsbuches, das anlässlich des 150. Geburtstages der Metallwerke Kemper in Olpe erscheint.

Bereits am Donnerstagnachmittag informierten Herbert Kemper, Rupprecht Kemper, Winfried Fischer und Stefan Pohl im Kemper Technikum nicht nur über das neue „Geschichten- und Bilderbuch“, sondern auch über den Stand der Dinge im neuen Werk 4 – bevor das große Jubiläum Freitag und Samstag kräftig gefeiert wurde.

„Das Buch ist keine Chronik, sondern etwas Besonderes“, sagte Geschäftsführer Rupprecht Kemper. Mit dazu beigetragen haben insbesondere Herbert und Gretel Kemper mit ihrem „unglaublich wertvollen Wissen“, so Kemper weiter. Erstellt wurde das 200-seitige Buch von Oliver Seltmann und Jan Fröscher. „,Wir sind nicht immer den leichtesten Weg gegangen, aber immer unseren: den Kemper-Weg‘ war der Leitsatz all unserer Arbeit“, erläuterte Oliver Seltmann. Entstanden ist ein Buch mit kurzen Geschichten, mit Blicken in das Unternehmen, in das Sauerland, auf die Mitarbeiter, häufig mit einem Augenzwinkern – und vor allen Dingen mit vielen Fotos. „Das Buch ist in sieben Kapitel unterteilt: Historie, Sauerland, Mitarbeiter, Kemper – das Unternehmen auf einen Blick – Werk 1, Werk 2 und neue Wege“, sagte Texter Jan Fröscher. Vier Fotografen, darunter ein Modefotograf und ein Reportagefotograf, setzten Betrieb und Menschen in Szene. Zwei Jahre Arbeit und viel Recherche stecken in den Seiten. „Wir wollten kein Geschichtsbuch schreiben, sondern den Weg des Unternehmens veranschaulichen, verständlich machen“, so Seltmann weiter. Dies sei bei einem solch komplexen Unternehmen wie den Metallwerken Kemper – das Unternehmen fußt auf drei unterschiedlichen Geschäftszweigen: Gusstechnik, Gebäude- und Armaturentechnik sowie Walzprodukten – nicht ganz einfach gewesen. Aktuell sind am Standort Olpe 773 Mitarbeiter, darunter 60 Azubis, beschäftigt, 856 sind es weltweit. Die Fluktuation ist fast nicht messbar. Einen Blick in die Zukunft warfen die Geschäftsführer Rupprecht Kemper und Winfried Fischer im Anschluss an die Buchvorstellung gemeinsam mit Frank Leistritz, Werksleiter-Werk 1 und Prokurist. Nachdem die Gebäude von „Bade und Rinscheid“ – das Unternehmen ist nun ebenfalls im neuen Gewerbegebiet „Langes Feld“ zu finden – übernommen wurden und zur Erweiterung von Werk 2 dienen, liegt der Fokus auf dem neuen Werk 4. Dieses soll unter anderem Werk 1 entlasten. Auf 12.400 Quadratmetern, die an die werkseigene Harkortstraße angeschlossen sind, entstehen Produktion, Logistikzentrum und Lagerflächen zur Zentralisierung aller bislang teils ausgelagerten Lager inklusive automatisiertem Hochregallager – alles auf neuestem technischen Stand.

Der Neubau ist auf die zukünftige Entwicklung des Familienunternehmens ausgerichtet. Investiert werden rund 20 Millionen Euro. Werk 4 soll Anfang der zweiten Jahreshälfte 2015 in Betrieb genommen werden.

www.kemper-olpe.de (Von Miriam Hubmayer, m.hubmayer@sauerlandkurier.de)

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