Spannung auf 328 Seiten

Janine Herrmann veröffentlicht ihren ersten Sauerlandkrimi

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Die 19-jährige Janine Herrmann aus Rhode veröffentlicht ihren ersten Roman.

Rhode. „Als sie wieder zu sich kam, lag sie in einem Bett. Sie wusste nicht genau, was passiert war, aber sie wusste, dass etwas passiert war – etwas, das ihr Leben auf einen Schlag veränderte.“– Bereits die ersten Sätze im Prolog von „Schiller ist unschuldig – Zeilen in den Tod“ sind spannungsgeladen und verleiten zum Weiterlesen.

Autorin Janine Herrmann ist grade mal 19 Jahre jung. Bereits als Kind verfasste die selbsternannte „Leseratte“ aus Rhode eigene Texte. Vor drei Jahren begann sie mit ihrem ersten Roman. „Ich wollte einfach mal ein Buch schreiben“, lacht sie „Da habe ich mich hingesetzt und angefangen.“ Die Ideen für die Geschichte kamen nach und nach während des Schreibens. Doch ganz so einfach war es dann nicht: „Ich habe zwischendurch alles über den Haufen geschmissen und neu angefangen.“ Drei Jahre schrieb sie an ihrem ersten Roman „Schiller ist unschuldig – Zeilen in den Tod“, der nun 328 Seiten umfasst. Nach dem Abitur im vergangenen Jahr am St. Franziskus-Gymnasium Olpe verbrachte sie ein halbes Jahr als Au-pair in Irland. „Dort habe ich das Buch fertiggestellt“, erzählt sie. 

Für sie war von vornherein klar: Die Geschichte spielt in ihrer Heimat. Die Hauptpersonen sind Kriminalkommissar Mark Tortowski und Kommissarin Lara Wiesner, die in einen spannenden Fall verwickelt werden: „Nach dem Verschwinden einer Mutter und ihrer Tochter entdeckt Kommissar Mark Tortowski eine seltsame E-Mail, deren Zeilen offenbar aus einem Drama von Friedrich Schiller stammen. Zusammen mit seiner Kollegin Lara Wiesner versucht er fieberhaft der Botschaft auf die Schliche zu kommen, von der neunjährigen Tochter fehlt jedoch jede Spur. Schnell wird klar, dass das nur der Auftakt zu einer Reihe grauenvoller Morde war. Ein packender Wettlauf gegen die Zeit beginnt.“

 Selbstgestalteter Buchumschlag 

Die beiden Kommissare wohnen in Wenden und Kreuztal. Während Lara Wiesner mit dem Auto zur Arbeit kommt, nutzt Mark Tortowski die öffentlichen Verkehrsmittel. „Mark zumindest stieg jeden Tag mit einem guten Gewissen in Olpe aus dem Bus aus und legte dann den Rest des Weges zum Präsidium zu Fuß zurück.“ Der Leser wandert auch in der Geschichte durch die Kreisstadt: „In dem Klamottenladen ,Maiworm‘ gingen gerade die Lichter an.“ Den Buchumschlag hat Janine Herrmann – passend zum Titel des Krimis – selbst gestaltet: Auf schwarzem Untergrund ist eine Weiße Maske mit einer roten Träne abgebildet, ein roter Tropfen auf dem davorliegendem Blatt Papier, wo ein paar Zeilen geschrieben sind. Neben Schreiben und Lesen macht die junge Autorin auch gerne Sport und spielt Gitarre. Sie ist sehr interessiert an Philosophie – eine Leidenschaft, die sie beim Schreiben beeinflusst hat. Janine Herrmann beginnt im Oktober ihr Lehramtsstudium. Ihren ersten Roman hat sie ihrem jüngeren Bruder Lukas gewidmet. 

„Schiller ist unschuldig– Zeilen in den Tod“ von Janine Herrmann ist im Buchhandel, bei Amazon und tredition erhältlich.

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