21.000 Test verteilt

Johanniter helfen bei der Logistik der Kita-Tests

Die Ehrenamtlichen Johanniter Ahmet Erfkemper (li.) und Roland Lech waren am Wochenende im Einsatz, um die Schnelltests für die evangelischen Kitas in die Region zu holen. An der Johanniter-Geschäftsstelle in Lüdenscheid wurden die Kartons ausgeladen, nun werden sie sortiert und ausgefahren.
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Die Ehrenamtlichen Johanniter Ahmet Erfkemper (li.) und Roland Lech waren am Wochenende im Einsatz, um die Schnelltests für die evangelischen Kitas in die Region zu holen.

Für die evangelischen Einrichtungen übernehmen die Johanniter in NRW die Logistik beim Verteilen der Kita-Tests. In Südwestfalen wurden sie am Samstag abgeholt und sind nun unterwegs zu acht Organisationen

Olpe - Einen ganz besonderen Einsatz leisteten kürzlich die Ehrenamtlichen Ahmet Erfkemper und Roland Lech von der Katastrophenschutz-Einheit der Johanniter in Südwestfalen: Im Zentrallager der Johanniter in Nordrhein-Westfalen holten sie in Remscheid 21.000 Tests für Kindertagesstätten ab, die nun an acht evangelische Organisationen und Institutionen im Regionalverband verteilt werden.

„Die Johanniter übernehmen die Logistik für die Auslieferung der über das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales in NRW gelieferten Tests an die evangelischen Kindertageseinrichtungen“, berichtet Stefanie Ueßeler, Regionalvorständin der südwestfälischen Johanniter. „Wir freuen uns über das Vertrauen, dass das Land in unsere vielfach erfolgreich erprobten und gut aufgestellten Strukturen und Ressourcen setzt“, ergänzt sie.

„Wichtiger Baustein zur Eindämmung der Pandemie“

Nach dem Einsatz der Ehrenamtlichen am Wochenende werden die Tests nun vom Technischen Dienst der Johanniter in Südwestfalen verteilt. Sie gehen an das Christliche Jugenddorf Olpe, an das Diakonische Werk im Evangelischen Kirchenkreis Iserlohn, die Evangelische Jugendhilfe Iserlohn-Hagen, die Evangelischen Kirchenkreise Iserlohn und Lüdenscheid-Plettenberg, die Kitas im Evangelischen Kirchenkreis Siegen und an die „Hilfe zum Leben“ in Siegen.

„Zusätzlich zu unseren in den Kitas umgesetzten Schutzkonzepten sind die Tests ein weiterer und wichtiger Baustein zur Eindämmung der Pandemie“, sagt Regionalvorständin Stefanie Ueßeler. Die Schnelltests sorgten mit dafür, dass Kinder weiterhin die Chance auf Bildung und gemeinsames Spielen haben. „Zudem stehen wir damit zuverlässig, entlastend und mit fachlich qualifizierter Betreuung an der Seite der Familien, die in dieser Pandemie große Leistungen vollbringen“, betont sie.
In Nordrhein-Westfalen werden von den Johannitern 435 Kartons mit insgesamt 278.000 Schnelltests über die 15 nordrhein-westfälischen Regionalverbände verteilt. Am Wochenende waren dafür landesweit 50 Johanniterinnen und Johanniter aus Haupt- und Ehrenamt im Einsatz.

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