5G für Südwestfalen 

Junge Union beantragt Ausbau des Mobilfunks

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Deutschlandweit soll der 5G-Ausbau vorangetrieben werden, ländliche Regionen wie der Kreis Olpe sollen dabei laut JU nicht vernachlässigt werden.

Kreis Olpe. Auf der Vorstandssitzung der Jungen Union Kreis Olpe Ende Februar lag der Fokus auf der Beratung eines Antrags zum Mobilfunk. Dieser wurde zuvor von einem eigens eingerichteten Arbeitskreis ausgearbeitet.

Die Hauptforderung des Antrags ist es, Südwestfalen zur 5G-Modellregion zu machen. Hintergrund ist der neue Koalitionsvertrag auf Bundesebene, welcher die Ausweisung von fünf Modellregionen in Deutschland beinhaltet. Davon soll laut Koalitionsvertrag ausdrücklich auch der ländliche Raum profitieren. „Diese Chance im neuen Koalitionsvertrag müssen wir in Südwestfalen frühzeitig nutzen. Auf die digital geprägte Regionale 2025 könnte man als Modellregion aufsetzen”, so der Kreisvorsitzende Max Beckmann.

Eine weitere zentrale Forderung sind die Mindestversorgungsauflagen. Diese besagen, dass Mobilfunk-Netzbetreiber erst den ländlichen Raum besser versorgen müssen, bevor Frequenzen in den lukrativeren Großstädten ersteigert werden können. So solle auch der ländliche Raum vom technologischen Fortschritt vollumfänglich profitieren, erklärt Torsten Weber, stellvertretender Kreisvorsitzender. Nachdem der Antrag aus dem Kreis Olpe mit der Forderung zu 5G-Modellregion am vergangenen Wochenende ebenfalls auf Südwestfalen-Ebene eingebracht wurde, soll der Antrag nun an den Landrat und sowie die heimischen Land- und Bundestagsabgeordneten herangetragen werden. Ähnliches soll auch in den anderen südwestfälischen Kreisen erfolgen um eine breite Unterstützung über die Grenzen der Kreise hinweg zu etablieren - ganz im Sinne der Regionale 2025.

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