Industriecharme soll erhalten bleiben

„Kochs Stadthotel“ erwirbt ehemaliges Schell-Firmengelände: Das planen die neuen Eigentümer

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Das Gelände soll für Hotelgäste und für Olpe gleichermaßen attraktiv gestaltet werden.

Olpe – Oft sorgte der ehemalige Stammsitz der Firma Schell Armaturen in der Olper Finkenstraße für Diskussionen, jetzt gibt es mit „Kochs Stadthotel“ einen neuen Besitzer mit großen Plänen für die Zukunft.

„Gerade in diesen Zeiten hatten wir eine schwierige Entscheidung zu treffen. Besonders die Hotellerie und Gastronomie sind durch die Corona Krise von 100 auf 0 gefallen und daher extremst betroffen“, erklärt Thomas Koch in einer Pressemitteilung. Die zukunftsorientierte Unternehmensentwicklung und die Zukunft der Mitarbeiter können laut Koch mit dem Kauf des Geländes in direkter Standortnähe gesichert werden. 

Nach der Standortumsiedlung des Schell-Unternehmens fiel Kochs Augenmerk immer wieder auf das nun brach liegende Gelände. Die Fläche von rund 10.000 Quadratmetern lasse Platz für kreative Projekte und weitere Ideen. Die attraktive Innenstadtlage zwischen Kreuzkapelle und Obersee biete viel Raum für Bürger und Gäste der Stadt. Karoline Koch: „Wir wollen, dass sich auf dem Gelände wieder etwas bewegt und streben ein neues Hotel- und Gastronomieprojekt an. Die Geschichte des Industriegeländes soll nicht verloren gehen. Allerdings müssen wir hier schauen, was möglich ist und inwieweit Teile erhalten bleiben können.“ 

Nachhaltige Bauweise mit viel Begrünung

Das Vorhaben soll mit einer nachhaltigen Bauweise mit viel Begrünung und natürlichen Baustoffen in Verbindung mit dem Erhalt des bestehenden Industriecharmes realisiert werden, um das Gelände für Hotelgäste sowie für Olpe gleichermaßen attraktiv zu gestalten. „Bereits im Vorfeld des Kaufs wurde das Gelände intensiv untersucht und Bodengutachten eingeholt. Die Ergebnisse einer Gutachterfirma lassen eine vielseitige Nutzung zu. Auch von den zuständigen Behörden des Kreises und der Stadt Olpe wurde dem Vorhaben in ersten Gesprächen positiv entgegengesehen“, heißt es weiter. 

Hermann Koch: „In enger Abstimmung mit den zuständigen Behörden und der Politik möchten wir das Vorhaben vorantreiben. Bei der exponierten Lage im unteren Stadtbereich verdient die Planung und Durchführung eine sensible Vorgehensweise.“ Das Grundstück lasse neben dem geplanten Objekt weiteren Platz für innovative, kreative Ideen und Investitionen. Es wurde eine Plattform für interessierte Bürger und Querdenker geschaffen.

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