König hat Kaiserwetter

Die neuen Regentenpaare in Lütringhausen strahlten mit der Sonne um die Wette (v.l.): Köngisoffizier Bernd Siepmann, Jungschützenkönigspaar Esther Wurm und Sebastian Liese, Königspaar Gabi und Thomas Zeppenfeld sowie Königsoffizier Andreas Burghaus.

Sonnenschein, gute Stimmung, der Vater 40-jähriger Jubelkönig. Drei gute Gründe für Thomas Zeppenfeld, sich spontan zu entschließen, den Schützenvogel in Lütringhausen abzuschießen. Und dieser Entschluss wurde von Erfolg gekrönt.

79 Mal krachten die Gewehre und der gelernte Koch konnte jubeln.

Zur Königin erwählte der 46-Jährige seine Frau Gabi, die sich ebenso darüber freute, nun für ein Jahr das Schützenvolk des St. Rochus Schützenvereins zu regieren. Die weiteren Mitbewerber Bernd Hennecke, Jürgen Hennecke, Stefan Wacker, Thorsten Dettmer und Christoph Weber hatten bei dem spannenden Schießen leider kein glückliches Händchen. Anschließend versuchten die Anwärter auf die Jungschützenkönigswürde ihr Glück unter der Vogelstange. Sebastian Ditzel, Daniel Michler und Sebastian Liese gaben 45 Schuss auf das hölzerne Federvieh ab, bevor der letzte Span fiel und Sebastian Liese triumphieren konnte. Zur Jungschützenkönigin krönte der 18-jährige Schüler Esther Wurm aus Hillmicke. Auch die Jubelkönigspaare waren zum Schützenfest erschienen und zum zweiten Mal in der Vereinsgeschichte konnte einem 60-Jährigen Jubelkönigspaar persönlich gratuliert werden. Josef Stahl und Anni Walas regierten damals als Königspaar in Lütringhausen. 1960 hatten Christoph und Mia Kebbekus das Vergnügen, vor 40 Jahren Hans und Waltraud Zeppenfeld die Eltern des neuen Regenten Thomas und vor 25 Jahren führten Major Stefan Weber und seine Frau Marion das Schützenvolk an.

Alle Paare wurden vom Verein mit einer kleinen Erinnerung und Blumen bedacht.

Siegfried Müller und Alois Hengstebeck erhielten eine Auszeichnung für ihre nunmehr 40-Jährige Tätigkeit im Verein. Alle Geehrten und die zahlreichen Gäste des Festes feierten anschließend ein ausgelassenes Schützenfest, das erst in den frühen Morgenstunden seinen Ausklang fand.

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