Kreiterik & Nuckemänniken

Der Sprachwissenschaftler und Dialektologe Dr. Werner Beckmann (vorn) aus Cobbenrode arbeitet seit Jahren mit Stadtarchivar Josef Wermert am 'Plattdeutschen Wörterbuch für Olpe und das Olper Land'. Foto: Achim Gandras

Ende November soll das "Plattdeutsche Wörterbuch für Olpe und das Olper Land erscheinen". Damit wird ein wahres Mammutwerk beendet, an dem seit vielen Jahren gearbeitet wurde.

Begonnen hatte alles mit dem bereits 1993 verstorbenen Olper Rechtsanwalt und Notar Carl Schürholz, der über viele Jahre hinweg in akribischer Kleinarbeit das alte Idiom der Kreisstadt zusammen tragen konnte. Er sammelte auch die verschriftlichten Zeugnisse, die etwa ab 1850 entstanden sind. Nach seinem Tode wurde mit Stadtarchivar Josef Wermert unter Leitung des Sprachwissenschaftlers Dr. Werner Beckmann ein Arbeitskreis gegründet, um das ehrgeizige Werk weiter zu führen.

Theo Kleine (=), Johannes Neu, Alfred Ohm (=), Franz-Josef Schlimm und Paul Heinz Wacker beteiligten sich als Gewährsmänner, nun steht die Arbeit vor der Vollendung. In den nächsten zwei Wochen geht das Manuskript in den Druck, Ende November ist das Buch als dritter Teil der Serie "Olpe. Geschichte von Stadt und Land" zu haben.

Auf 440 Seiten findet der interessierte Leser mehr als 7000 Vokabeln, bei denen es selbst für echte "Ölper" noch einiges zu entdecken geben wird. Besonders schön ist dabei, dass eine trockene Auflistung vermieden wird.

Immer findet sich auch die entsprechende Redewendung, die den Sinn und die Bewandtnis deutlich aufklärt.

Da geht dem Leser und Nutzer manches Licht auf, und auch ein Schmunzeln lässt sich oft genug nicht verkneifen.

Im Vorverkauf wird der große Band mit Schutzumschlag und im Leineneinband keine 13 Euro kosten.

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