Am Sonntag ist Welt-Lepra-Tag

Landrat bittet um Unterstützung für Projekte in Brasilien

Schon viele junge Menschen und auch Kinder leiden unter Lepraerkrankungen. Die Deutsche Lepra- und Tuberkulosehilfe möchte deswegen auch weiter Hilfe leisten.

Kreis Olpe. Landrat Frank Beckehoff bittet um Spenden für die Lepra- und Tuberkulosehilfe-Gruppe aus dem Kreis Olpe, die Projekte in Brasilien unterstützt.

„Seit 60 Jahren für die Menschen da“, lautet das Motto, unter das die Deutsche Lepra- und Tuberkulosehilfe (DAHW) ihre Aktivitäten anlässlich des Welt-Lepra-Tages, der am Sonntag, 29. Januar begangen wird, gestellt hat. Landrat Frank Beckehoff, möchte an die Bürgerinnen und Bürger des Kreises Olpe appellieren, die erfolgreiche Arbeit des DAHW zu unterstützen. „Mit Ihrer Spende stellen Sie sich an die Seite der Armen und Kranken und tragen dazu bei, dass die Krankheit besiegt und die sozialen Folgen wie Ächtung und Ausgrenzung überwunden werden können.“ 

Im Blickpunkt der Aktionsgemeinschaft Kreis Olpe der DAHW steht seit einigen Jahren eine Partnerschaft zu mehreren Lepra- und TB-Projekten im Bundesstaat Maranhão in Brasilien. Maranhão ist der ärmste Staat Brasiliens, der mit fast Viertausend Leprafällen jährlich die höchste Zahl an Neuerkrankungen landesweit hat. Darüber hinaus werden ehemalige Leprakranke mit teilweise schweren Verstümmelungen in der Sozialeinrichtung von „Lar Maria“ durch Alphabetisierungskurse sowie einkommensschaffende Maßnahmen, die auch vielen Kindern und Jugendlichen zu Gute kommen, unterstützt. 

Die Unterstützung für Maranhão aus dem Kreis Olpe wird koordiniert von dem deutschstämmigen Manfred Göbel, der regelmäßig in Olpe über seine Arbeit berichtet. „Die unterstützenden Schulen und die Spender aus dem Kreis Olpe werden darum gebeten in ihrem Eifer nicht nachzulassen, damit die erfolgreiche Lepra- und TB-Arbeit in Brasilien weitergeführt werden kann“, so Landrat Beckehoff. 

Spendenkonto: DAHW e.V. Aktionsgemeinschaft Kreis Olpe, IBAN: DE50 4625 1630 0000 0047 47. Nähere Informationen zu dem Projekt und zum Engagment der DAHW gibt Monika Huesmann, Tel. 02761/6602200.

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