Die Adventskalenderaktion geht in die achte Runde

Lions Club Olpe-Kurköln unterstützt soziales Engagement

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Die Mitglieder des Lions Club Olpe-Kurköln und die Vertreter der verschiedenen Organisationen und Projekte präsentieren die 8. Adventskalenderaktion.

Der Lions Club Olpe-Kurköln macht auch in diesem Jahr die bekannte Adventskalenderaktion für den guten Zweck. „Uns ist wichtig, dass die Gelder vor Ort bleiben“, erklärt Dr. Andreas Sondermann.

Bereits zum achten Mal veranstalten die Mitglieder die Aktion in der Vorweihnachtszeit. Wie auch im vergangenen Jahr steht eine limitierte Anzahl von 7000 Kalendern zur Verfügung. Jeder Kalender wird für 5 Euro verkauft und stellt gleichzeitig ein Los mit einer Gewinnnummer dar. Mehr als 200 Preise von 110 Sponsoren gibt es zu gewinnen – mit einem beachtlichen Gesamtwert von über 20.000 Euro. Los geht es am kommenden Montag, 2. November, an allen üblichen Vorverkaufsstellen. Der Verkaufsschluss ist der 26. November.

Einen Tag später werden die Preise ausgelost, sodass vom 1. bis 24. Dezember täglich bis zu zehn attraktive Sach- und Geldpreise hinter den Türchen versteckt sind. Die Gewinnnummern werden im Internet und per Aushang veröffentlicht. Die Gewinner können sich ihre Preise in der Kanzlei Geuecke, Müller und Partner abholen. Alexander Sallen, Dr. Andreas Sondermann und Andreas Zahn stellten das Projekt vor.

In diesem Jahr werden Organisationen und Projekte bedacht, „die nicht so im Licht der Öffentlichkeit stehen“, erklärt Andreas Sondermann. Die Unterstützung gilt insbesondere der Arbeitsgemeinschaft der Selbsthilfegruppen im Kreis Olpe, der AIDS Hilfe Kreis Olpe, dem Tierheim Olpe, dem Verein Miteinander in Olpe, der ehrenamtlichen Caritas-Konferenzen in Olpe und dem Asylantenprojekt der Spielvereinigung Olpe.

„Alle Organisationen zeigen großes Engagement“, so Dr. Sondermann. Beim Pressegespräch stellten Vertreter der einzelnen Organisationen oder Vereine ihre Arbeit vor.

Ehrenamtliches Engagement

Die Arbeitsgemeinschaft der Selbsthilfegruppen im Kreis Olpe ist ein Zusammenschluss von Ehrenamtlern und versteht sich als Sprachrohr der einzelnen Selbsthilfegruppen. „Viele Jugendliche finden die Wege in die Selbsthilfegruppen nicht“, erklärt Petra Weinbrenner-Dorff, erste Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft, die derzeit die Interessen von rund 50 Gruppen vertritt. Ziel ist es die Anlaufstellen bekannter zu machen.

Vorsitzende Elke Stellbrink und Geschäftsführerin Roswhita Blum vom Tierheim Olpe setzen sich seit Jahren für hilflose Tiere ein: „Wir versuchen allen Tieren zeitgleich zu helfen.“ Die finanzielle Unterstützung wird dringend benötigt. „Wir versuchen alles zu stemmen. Das sind hohe Kosten.“ Das Geld wird eingesetzt, „wo es brennt“, so Elke Stellbrink.

Die AIDS Hilfe Olpe wurde 1986 mit anfänglichen Schwierigkeiten gegründet. Auch heute Gabriele König von der AIDS Hilfe Olpe erklärt: „Wir werden zwar vom Land NRW und dem Kreis Olpe finanziell unterstützt, sind aber gezwungen 30.000 Euro selbst aufzubringen“. Auch im Kreis Olpe gäbe es bis zu 200 infizierte Menschen. „Wir stecken die Spenden in den laufenden Haushalt, um Gehälter zahlen zu können“, betont König.

„Wir arbeiten im Stillen“, sagt Cornelia Heider von den ehrenamtlichen Caritas-Konferenzen der beiden Gemeinden St. Martinus und St. Marien in Olpe. Sie vertrat Marie-Luise Hesse. Seit Jahren unterstützen sie ehrenamtlich Flüchtlingsfamilien und Asylbewerber im Olper Stadtgebiet. „Es ist immer Geld nötig“ für verschiedene Anschaffungen wie Kleidung und Kleinigkeiten.

Der Verein „Miteinander in Olpe“ fördert den Dialog zwischen Menschen mit deutscher Herkunft und solchen mit einer Zuwanderungsgeschichte durch verschiedene Veranstaltungen: Gespräche, Ausflüge, Besichtigung heimischer Betriebe usw. „Wir möchten in den nächsten Jahren Patenschaften übernehmen und diejenigen betreuen, die Bleiberecht haben“, erklärt Johannes Haarmann.

Fußball mit Asylbewerbern

Die Spielvereinigung Olpe um Michael Olberts macht in Kooperation mit dem Ökumenischen Warenkorn Olpe und Caritas Olpe ein Asylantenprojekt: Seit ungefähr einem Jahr trainieren Asylbewerber im Kreuzbergstadion. Diese werden mit dem Mannschaftsbus des Vereins und vier privaten Pkw in den verschiedenen Orten abgeholt und auch zurück gebracht. Insgesamt nehmen 45 Männer im Alter von 16 bis 35 Jahren an dem Training dienstags von 13.30 Uhr bis 15 Uhr teil. Viele ehrenamtliche Helfer in Wenden, Olpe und Umgebung sind jede Woche im Einsatz. Es besteht erhöhter Bedarf an Fußballschuhen und richtiger Ausrüstung.

VVK-Stellen: Sparkasse Olpe-Wenden-Drolshagen, Volksbank Olpe- Wenden-Drolshagen, Provinzial Rumpff in Olpe und bei allen Lions-Mitgliedern

www.lc-club-kurköln.de

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