Lise de la Salle im Kreishaus

Die 22-jährige Lise de la Salle begegnet nach ihrem Rezital am Vorabend im Wiener Konzerthaus erneut dem 'restlos begeisterten Olper Publikum'.

"Lise de la Salle - ein Glücksgriff" und "große Klasse im Kreishaus" - so titelten die Olper Zeitungen als Echo auf ihr erstes Konzert vor Jahresfrist, nach einem "Konzert, das von Anfang bis zum Schluss begeisterte".

Der Kunstverein Südsauerland rechnet wieder mit einem Rekordbesuch am kommenden Freitag, 29. Oktober, um 20 Uhr im Großen Saal des Kreishauses, wenn die 22-Jährige nach ihrem Rezital am Vorabend im Wiener Konzerthaus erneut dem "restlos begeisterten Olper Publikum" begegnet.

Lise de la Salle wurde 1988 in Cherbourg/Normandie geboren. Die junge Ausnahmekünstlerin nennt das Klavier ihr eigentliches Ausdrucksmedium. Sie beendete ihr Studium am Conservatoire National Supérieur de la Musique in Paris mit Auszeichnung.

In den vergangenen Jahren führten die Konzertengagements Lise de la Salle in alle Welt. Sie konzertierte mit vielen bedeutenden Orchestern. Ihre Debüts in Berlin, Tokio, Washington, New York und Wien waren ebenso große Erfolge wie ihre kürzlichen Tourneen in Japan, USA und Deutschland. Die Anerkennung des internationalen Publikums fliegt ihr zu.

"Französisches Klavierwunder"

Von der Münchner Presse wurde Lise de la Salle als "französisches Klavierwunder" begeistert gefeiert. "Sie spielt leicht und filigran im Anschlag, souverän, bisweilen wagemutig in der technischen Entfaltung; ausbalanciert in rhythmischen Fragen; ausgewogen in der Dynamik. Ihr Klavierklang ist gestaltungssicher und reich entfaltet." (Porträt von M. Siehler, München) Ihre Aufnahmen erhielten Kritiken, von denen Pianisten träumen: zweimal "Recording of the Month", dreimal "Editor's Choice" des Grammophone Magazine, "BBC Music Magazine Choice". Vor wenigen Wochen erschien ihre Chopin-Einspielung, unter anderem mit den Balladen des Konzerts in Olpe. Sie wird diese CD nach dem Konzert signieren.

Das Konzert im Kunstverein umfasst von Frédéric Chopin die Balladen Nr. 1 g-Moll und Nr. 3 As-Dur, ferner die Sonate Nr. 2 b-Moll; danach folgen fünf Werke von Robert Schumann (Liebeslied; Frühlingsnacht), W. A. Mozart (Lacrimosa), Franz Schubert (Ständchen) und Richard Wagner (Isoldes Liebestod), alle in der Bearbeitung für Klavier von Franz Liszt.

Karten im Barverkauf bis Freitagmittag im VHS-Büro in Olpe. Restkarten an der Abendkasse. Vorbestellungen sind per Fax unter Tel.: 02761/ 923600 möglich. Auskunft: Tel.: 02761/923630. E-Mail-Bestellungen bei Klaus Droste unter info@kunstverein-suedsauerland.de.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare