Majestätisch gefeiert

Viele Majestäten aus den letzten 40 Jahren waren nach Rüblinghausen gekommen.

40 Jahre ehemalige Prinzen des Elferrats der Kolpingsfamilie Olpe - wenn das nicht ein Grund zum Feiern ist!

Am vergangenen Sonntag war es dann soweit: Fast alle ehemaligen Prinzen der Kolpingsfamilie, viele ehemalige Kinderfunken- und Funkemariechen, die Prinzengarde Olpe, Abordnungen der Karnevalsvereine aus Grevenbrück, Neu-Listernohl und Grevenbrück und einige mehr versammelten sich im Schützenheim Rüblinghausen um dieses Ereignis mit einem närrischen Frühschoppen gebührend zu feiern.

Mittelpunkt der Veranstaltung war, neben dem aktuellen Prinz Heribert I. (Burghaus), ganz klar der allererste Karnevalsprinz der Kolpingsfamilie, Robert I. (Quast).

"Ich hab ganz klar die Gene meiner Mutter, mein Vater war eher für Schützenfest, aber meine Mutter sagte "lass den Jungen feiern", als es 1969 hieß, dass ich erster Karnevalsprinz werden sollte", plaudert Robert Quast aus alten Zeiten.

Bei seinem ersten Auftritt in der Stadthalle, damals in einem geliehenen Prinzenkostüm, riss ihm bei einer Verbeugung zwar die Hose, es tat jedoch dem Spaß, den er bis heute am Karneval hat, keinen Abbruch. Seit damals ist er auch bekannt als "Doof Nuss" und hat mit seinen ca. 600 Auftritten als Büttenredner schon so manchem Karnevalisten das Wasser in die Augen getrieben. Und seine Karnevalsgene hat Robert Quast (69) auch weitergegeben, das aktuelle Kinderfunkenmariechen, Hannah Quast, ist nämlich seine Enkeltochter. Auch das erste Kinderfunkenmariechen, Elke Vitale war in Rüblinghausen zugegen und hatte ihr damaliges Kostüm, welches ihre Tante ihr genäht hatte, im Gepäck.

Natürlich gab "Doof Nuss" einige Klassiker zum Besten, auch Beppo Brüser als Joe Pieper und der "lustige Küchenbub" Christian Stahl hielten amüsante Büttenreden. Die "Egerländer" vom Musikverein Saßmicke sorgten für die Musik und alle zusammen feierten noch einige Stunden gemütlich zusammen die ehemaligen Karnevalsprinzen der Kolpingsfamilie aus Olpe.

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