"Möglichst zu Hause"

Die Initiatoren des 'PalliativNETZ' um Dr. med. Regina Mansfeld-Nies (vorn) und Schirmherr Landrat Beckehoff stellten die Initiative im Olper Kreishaus vor.

Sterbenskranken Patienten einen möglichst langen Verbleib im gewohnten Umfeld zu Hause zu ermöglichen, das ist das Ziel des "PalliativNETZ" Siegen-Wittgenstein-Olpe, in dem sich bisher bereits 120 Mediziner und Vertreter der beteiligten Hilfsdienste zusammengeschlossen haben.

Am Mittwoch wurde im Olper Kreishaus im Beisein von Landrat Frank Beckehoff als Schirmherr die medizinische Pflege- und Hospizarbeit noch einmal vorgestellt.

Im Mai 2008 gründete ein Kreis von zehn Palliativmedizinern in Siegen-Wittgenstein und Olpe den Palliativmedizinischen Konsiliardienst "PK SIWOL" zur Verbesserung der regionalen Versorgung von Menschen am Lebensende vorwiegend im ambulanten Bereich.

Zentrale Anliegen waren die bessere Koordination der vorhandenen Ressourcen, die Beratung von Haus- und Fachärzten und die Etablierung individueller Hilfsangebote im häuslichen Bereich sowie der Aufbau einer 24-Stunden-Bereitschaft.

Suche nach Ehrenamtlichen

Den Initiatoren war es dabei besonders wichtig, eine ambulante flächendeckende Versorgung der dezentralen, ländlichen Gebiete zu organisieren. Dieses Ziel wurde nun erreicht. Bisher konnten bereits über 95 Prozent der durch das Netzwerk versorgten Patienten bis zuletzt zu Hause verbleiben.

Dr. med. Regina Mansfeld-Nies, die als Leiterin des "PK SIWOL" die Initiative vorstellte, betonte übrigens ausdrücklich, dass es vor allem auch noch an ehrenamtlichen Hilfskräften fehle, um auch weiterhin eine positive Entwicklung zu gewährleisten.

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