Olper entwickelt neuartiges Strahlmittel

Neue Strahltechnologie

In einem Reaktor wird die flüssige Kohlensäure zu einem Block gefroren.

Neue Ideen soll man bekanntlich vorstellen. Dietmar Wacker entwickelte mit der Messer-Group neue Strahltechnologie im Bereich Gummi, Kunststoffe und NE-Druckguss.

In der Medizin, der Lebensmittelbranche und der Automotivindustrie sind die Grenzwerte für Restverschmutzungen bzw. Verschleppungen von Strahlmitteln zu zentralen Themen geworden. Dietmar Wacker aus Olpe widmete sich mit einer eigenen Entwicklungsgesellschaft zusammen mit Industriepartnern neuen innovativen Themen, die zum Beispiel die Entwicklung der Entgratungstechnik voranbringen. Nach langer Zeit wurde ein neuartiges Strahlmittel entworfen, welches rückstandslos nach dem Prozess verschwindet, sodass Nacharbeiten deutlich reduziert werden können.

Auch in anderen Bereichen wie der Medizintechnik gibt es für Wacker neue Arbeitsfelder, in die die Erfahrung von 40 Jahren Kältetechnik einfließen. Mit einem neuen, zum Patent angemeldeten Schleuderrad werden zukünftige Strahlentgratungsanlagen ausgerüstet. Das Verfahren: Flüssige Kohlensäure wird in einen Reaktor gefüllt, wo es bis minus 100 Grad zu einem festen Block gefroren wird. Anschließend wird der Block aus dem Reaktor genommen und wahlweise zu Körnungen von 0,5 bis 3 Millimetern zerkleinert. Dies ersetzt herkömmliche Strahlmittel wie Sand, Pellets und Polycarbonat. Das Besondere: Die Kohlensäure löst sich auf. So entstehen keine Nacharbeitskosten.

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