Neun kleine "Glücksbringer" halten Familie auf Trab

Maxi und Bärbel Martin haben Mühe, die wilde Rasselbande von neun "Glücksbringern" im Zaum zu halten. Foto: Anne Alterauge

Bärbel Martin freut sich über ein Rudel Tibet-Terrier-Welpen

Dahl. (acha)

In einem gemütlichen Häuschen am Waldrand von Dahl ist es mit Ruhe momentan nicht weit her: Wo man hinsieht tummeln sich Hundewelpen. Neun kleine Tibet-Terrier "auf einen Streich" bedeuten ganz schön viel Arbeit für Bärbel Martin. "In Tillys erstem Wurf im vergangenen Jahr hatten wir auch schon neun Welpen", erklärt die Hundeliebhaberin. Aber mit erneut neun Welpen hatte Familie Martin nicht gerechnet. So ein großer Wurf sei eigentlich ungewöhnlich, denn normalerweise werfe eine Tibet-Terrier-Hündin fünf oder sechs Welpen.

Die sieben Wochen alten Racker machen schon kräftig die Nachbarschaft unsicher. Hündin Tilly, Bärbel Martin und deren Sohn Maxi haben allerhand zu tun, die kleinen im Zaum zu halten.

In ihrem Ursprungsland gelten die Hunde als Glücksbringer und um ihre Rasse kreisen mythische und romantische Geschichten. Sie sollen aus dem "verlorenen Tal Tibets" stammen. Die Tiere wurden in Tempeln von Lamas aufgezogen, aber niemals verkauft. Man schenkte sie nur demjenigen, der sich auf eine gefährliche Reise begab, oder als Ehrerbietung an hohe Lamas. Die Hunde sollten Frieden und Wohlstand bringen.

In Tibet werden sie auch heute noch "Little People" genannt, denn jedes Tier ist eine kleine Persönlichkeit, freundlich, ausgelassen, aber auch etwas eigensinnig.

Familie Martin ist seit Jahren Liebhaber der wuscheligen Familienhunde. Wer sich für eines der süßen Welpen interessiert, hat leider das Nachsehen. Alle Neune haben schon ein liebevolles Zuhause gefunden — einer sogar im fernen Schwarzwald.

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