54.000 Euro für die Restaurierung und barrierefreie Zuwegung

NRW-Stiftung fördert Franz-Hitze-Kapelle

Franz Hitze Kapelle Hanemicke
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Die NRW-Stiftung fördert die Restaurierung der Franz-Hitze-Kapelle in Hanemicke mit 54.000 Euro.

Um ihr ursprüngliches Erscheinungsbild zurückzuerhalten wird die Kapelle „Zur schmerzhaften Mutter“ des Theologen und Sozialreformers Franz Hitze restauriert und zusätzlich barrierefrei zugänglich gemacht. Bei diesem Vorhaben unterstützt die NRW-Stiftung den Franz-Hitze-Verein mit einem Zuschuss von 54.000 Euro.

Olpe- Bei einem Besuch in Olpe hat Stiftungspräsident Eckhard Uhlenberg kürzlich Axel Stracke vom Vereinsvorstand getroffen und die Förderzusage überreicht.

Die neubarocke Kirche aus dem Jahr 1915 steht als Zeugnis der regionalen Bau- und Kulturgeschichte seit 1989 unter Denkmalschutz. Als Teil des Franz-Hitze-Pilger- und Erlebnispfads erinnert sie an den Reformer Hitze, der die Kapelle gegenüber seinem Geburtshaus errichten ließ. Um das Bauwerk zu sichern und in seiner ursprünglichen Form erlebbar zu machen, soll die Kapelle nun umfassend restauriert werden. Darüber hinaus wird der steile Weg zum Eingang barrierefrei gestaltet. „Inklusion ist ein wichtiges Anliegen der NRW-Stiftung. Mit der barrierefreien Zuwegung wird sichergestellt, dass künftig auch Menschen mit Handicap die Kapelle besuchen können“, betonte Uhlenberg.

Seit ihrer Gründung 1986 konnte die Nordrhein-Westfalen-Stiftung rund 3400 Natur- und Kulturprojekte mit insgesamt etwa 288 Millionen Euro fördern. Das Geld dafür erhält sie überwiegend vom Land NRW aus Lotterieerträgen von Westlotto, zunehmend aber auch aus Mitgliedsbeiträgen ihres Fördervereins und Spenden.

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