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Dreistes Diebespaar dringt bei Seniorin ein - Frau hat keine Chance

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Von: Tobias Hinne-Schneider

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Blaulicht
Die Täter entwendeten der Seniorin eine dreistellige Geldsumme. © David Inderlied/dpa/Illustration

Ein Diebespaar war in Olpe besonders dreist unterwegs. Nachdem sie geklingelt hatten, drangen sie einfach in die Wohnung einer Seniorin ein.

Olpe - Die Frau hatte keine Chance. Als die Seniorin am Dienstag (5. Oktober) ihre Haustür in der Straße „Auf der Ennest“ in Olpe öffnete, standen eine Frau und ein Mann bereits in ihrer Wohnung.

Dreistes Diebespaar dringt bei Seniorin ein - Frau hat keine Chance

Das Pärchen hatte an der Wohnungstür geklingelt und betrat beim Öffnen der Tür ohne weitere Nachfragen die Wohnung. Der Frau wurde ein Zettel auf den Tisch gelegt, mit der Forderung für Kinder zu spenden. Die Täter forderten eine Geldsumme.

Als die Seniorin unterschrieben hatte, griff die Tatverdächtige nach der Geldbörse der Geschädigten. Um die Unterschrift zu vergleichen, heißt es in einer Mitteilung der Polizei. Zeitgleich schaute sich der Mann in der Wohnung um. Kurz darauf verschwand das Pärchen aus der Wohnung. Die Seniorin bemerkte, dass 100 Euro aus ihrem Portemonnaie fehlen.

Dreistes Diebespaar: Opfer liefert Täterbeschreibung

Die Tatverdächtigen beschreibt die Polizei, nach Angabe der Seniorin, zwischen 30 und 35 Jahre alt. Sie sollen einen südosteuropäisches Erscheinungsbild haben und zwischen 160 und 175 Zentimetern groß sein. Hinweise nimmt die Polizei Olpe unter der Telefonnummer 02761/92690 entgegen.

Kein Einzelfall: Polizei gibt Tipps gegen dreiste Diebe

Das dreiste Auftreten des Pärchens sei bundesweit betrachtet kein Einzelfall, schreibt die Polizei. Beim Öffnen der Wohnungstür betreten die Täter demnach oft forsch die Wohnung, ohne dass die Betroffenen eine Möglichkeit haben sich dagegen zur Wehr zu setzen.

Die Polizei empfiehlt Haustüren oder auch Wohnungsabschlusstüren mit sogenannten Kastenschlössern mit Sperrbügeln zu versehen, sodass Unbekannte erst gar nicht in die Wohnung kommen.

Besser gesichert war ein Polizei-Tor in Münster: Ein betrunkener Radfahrer ist falsch abgebogen und ungebremst gegen ein geschlossenes Tor gerauscht. Es war das des Polizeipräsidiums.

Aber auch für die Beamten gibt es schöne Einsätze. Weil eine schwangere Frau im Stau auf der A45 stand, eskortierte die Polizei sie kurzerhand in den Kreißsaal.

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