35 Feuerwehrleute im Einsatz

"Mutwillige Brandstiftung" in ehemaliger Realschule: Feuer auf mehreren Etagen

Die Feuerwehr hatte die Situation in der ehemaligen Realschule Olpe schnell unter Kontrolle. Der Einsatzleiter Dirk Maiworm sprach von "mutwilliger Brandstiftung" - unbekannte hatten auf mehreren Etagen des Gebäudes Feuer gelegt.
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Die Feuerwehr hatte die Situation in der ehemaligen Realschule Olpe schnell unter Kontrolle. Der Einsatzleiter Dirk Maiworm sprach von "mutwilliger Brandstiftung" - unbekannte hatten auf mehreren Etagen des Gebäudes Feuer gelegt.

Auf mehreren Etagen der ehemaligen Realschule in Olpe hat es am Dienstagabend gebrannt. Der Einsatzleiter der Feuerwehr spricht von "mutwilliger Brandstiftung".

  • Unbekannte Brandstifter haben in der ehemaligen Realschule in Olpe Feuer gelegt.
  • Die Feuerwehr musste Brände auf mehreren Etagen löschen.
  • Das Gebäude, das abgerissen werden soll, war schon mehrfach Ziel von Vandalen.

Olpe - Ein Feuer in der ehemaligen Realschule in Olpe rief am Dienstagabend, 7. Juli, die Feuerwehr Olpe auf den Plan. Gegen 19.30 Uhr rückten die 35 Einsatzkräfte mit fünf Fahrzeugen zur Einsatzstelle an der Franziskanerstraße aus.

Wie Einsatzleiter Dirk Maiworm im Gespräch erklärte, hatten bislang Unbekannte auf mehreren Etagen des alten Schulgebäudes kleine Papierhaufen in Brand gesetzt. „Es hat gleich an mehreren Stellen gebrannt. Wir reden hier wirklich von mutwilliger Brandstiftung“, so Maiworm. 

Brände in ehemaliger Realschule Olpe: Gebäude schon mehrfach Ziel von Vandalen

Drei Trupps löschten die Feuerstellen unter Atemschutz ab. Danach wurde das Gebäude mit einem Hochleistungslüfter durchgelüftet. Dafür hatten die Einsatzkräfte mehrere Fenster auf den Stockwerken geöffnet. 

Der Sachschaden dürfte sich laut Aussage von Maiworm gering halten, da die vor knapp 53 Jahren erbaute Realschule vor dem Abriss steht und schon mehrfach von Vandalen heimgesucht worden sei. „Einbrüche habe es hier schon viele gegeben, doch an eine Brandstiftung kann ich mich persönlich nicht erinnern“, erklärte der Einsatzleiter. 

Ebenfalls Brandstiftung: Ein Mann soll zwei Häuser angezündet haben - er muss sich jetzt unter anderem wegen versuchten Mordes verantworten.

Kein schlechter Wortwitz, sondern böse Realität ist diese Geschichte: Ein Feuerteufel wütete in Engelskirchen.

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