Feuerwehr-Einsatz an Silvester

Halle im Sauerland in Flammen: Ursache ist geklärt - so hoch ist der Schaden

Brand in Werkstatt Olpe Siedenstein
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50 Einsatzkräfte waren an Silvester in Olpe im Einsatz.

Ein Feuer in einer Halle in Olpe-Siedenstein beschäftigte die Feuerwehr an Silvester. Die Polizei hat jetzt die Ursache geklärt - und eine Schätzung des Sachschadens abgegeben.

Update vom 4. Januar, 15.40 Uhr: Nach dem Brand in einer Halle in Olpe-Siedenstein an Silvester ist die Ursache nach Polizeiangaben geklärt: „Der Brandermittler der Olper Kriminalpolizei stellte fest, dass das Feuer vermutlich durch Schweißarbeiten entstanden ist“, heißt es in einer Pressemitteilung von Montagnachmittag. Den Schaden, der bei dem Brand entstand, schätzt die Polizei auf rund 50.000 Euro.

Erstmeldung vom 31. Dezember: Olpe - Eine beunruhigende Alarmierung erreichte die Rettungsleitstelle Olpe kurz nach 16 Uhr. Gemeldet wurde eine brennende Autowerkstatt mit angrenzendem Wohngebäude im Ortsteil Siedenstein.

Unter dem Stichwort „Feuer 3“ machten sich rund 50 Wehrleute auf den Weg. Erste Kräfte an der Einsatzstelle meldeten tatsächlich auch eine starke Rauchentwicklung. Es handelte sich jedoch nicht um eine Kfz-Werkstatt, sondern um die Halle eines landwirtschaftlichen Betriebes.

Für die Einsatzkräfte war das zunächst aber unerheblich. Es galt, ein Übergreifen von Flammen auf des angrenzende Wohngebäude zu verhindern, was dank „Riegelstellung“, einer bewährten Feuerwehr-Taktik, auch gelang.

Halle steht in Flammen: Starke Rauchentwicklung in Olpe - Feuerwehr mit Großaufgebot im Einsatz

Rund eine Dreiviertelstunde dauerte es, bis „Feuer unter Kontrolle“ gemeldet werden konnte. Bis dahin hatten die Kräfte viel zu tun. Vier Trupps führten unter Atemschutz Löschangriffe von Aussen durch, ausserdem musste eine Gasflasche gekühlt werden.

Die gehörte zu einem Schutzgasschweißgerät, ihr Inhalt ist bei weitem nicht so gefährlich, wie beispielsweise Propangas. Mehraufwand gab es auch hinsichtlich der Löschwasserversorgung, dazu wurde ein nahegelegenes Gewässer „angezapft“.

Die Feuerwehr verhinderte ein Übergreifen der Flammen auf ein angrenzendes Wohngebäude.

Halle steht in Flammen: Starke Rauchentwicklung in Olpe - Bewohner können sich retten

Personen kamen bei dem Brand nicht zu Schaden, alle Bewohner haben sich rechtzeitig ins Freie begeben. Die Ursache des Feuers muss nun durch die Polizei ermittelt werden. Kurz bevor der Brand ausgebrochen ist, wurde in der Halle noch gearbeitet.

Dort werden Reparatur- und Wartungsarbeiten am eigenen Maschinen- und Fuhrpark durchgeführt, erklärte der Besitzer des Hofes gegenüber der Feuerwehr. Als die Flammen bemerkt wurden, seien aber niemand mehr in der Halle gewesen.

Die Halle diente als Werkstatt eines landwirtschaftlichen Anwesens.

Abzuwarten bleibt auch der Umfang des Sachschadens. Die Photovoltaikanlage auf dem Dach des Gebäudekomplexes scheidet als Verursacher wohl aus, ob sie den Brand auch unbeschadet überstanden hat, ist allerdings noch zu prüfen.

50 Einsatzkräfte der Feuerwehr Olpe waren im Einsatz.

Einsatzende war gegen 18.00 Uhr, danach konnten sich die Einsatzkräfte, darunter auch die Besatzungen zweier Rettungswagen, auf den Rückweg begeben.

Neben dem Regelrettungsdienst waren vorsorglich auch Kräfte des Malteser Hilfsdienstes vor Ort, mussten glücklicherweise aber nicht tätig werden. Auch der zuständige Energieversorger wurde hinzugezogen.

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