Suchaktion am Biggesee

Nur ein (schlechter) Scherz: SOS-Leuchtrakete am Nachthimmel

Eine SOS-Leuchtrakete am Nachthimmel hat am Sonntagabend eine große Suchaktion in Olpe ausgelöst. Am Ende war es wohl nur ein (schlechter) Scherz.  
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Eine SOS-Leuchtrakete am Nachthimmel hat am Sonntagabend eine große Suchaktion in Olpe ausgelöst. Am Ende war es wohl nur ein (schlechter) Scherz.  

Eine SOS-Leuchtrakete, abgeschossen vom Gelände eines Campingplatzes am Sonderner Kopf, hat am Sonntagabend eine große Suchaktion in Olpe ausgelöst. Am Ende war es wohl nur ein (schlechter) Scherz.  

Olpe - Am Sonntagabend, gegen 23 Uhr, war das Signalmittel, das nach Aussage von DLRG-Rettern zur Ausstattung von Booten und Schiffen gehört, abgefeuert worden. 

Das im Nachthimmel weithin sichtbare Signal wurde von mehreren Zeugen, offenbar fachkundige Wassersportler, gesichtet. Ein solche Leuchtrakete ist für Situationen gedacht, in denen Menschen in Seenot geraten. Das haben die Beobachter auch erkannt und die 112 gewählt. Damit setzten sie einen großen Einsatz von DLRG, Feuerwehr und Polizei in Gang. 

SOS-Leuchtrakete am Nachthimmel: Wasserrettung mit Person alarmiert

Die Leuchtrakete war vom Gelände eines Campingplatzes am Sonderner Kopf abgefeuert worden. 

"TH2 Y - Wasserrettung mit Person" wurde von der Kreisleitstelle in Olpe als Alarm ausgegeben. Doch bevor Boote in die Bigge gelassen wurden, haben die Kräfte die Lage erkundet. Dabei fanden sich die Reste der Leuchtrakete in einem Mülleimer, doch ein Vermisster ließ sich beim besten Willen nicht ausmachen.

Der Bereich um die Talbrücke Sondern war für kurze Zeit voll mit Einsatzfahrzeugen von Feuerwehr, DLRG und Polizei. Schnell hat sich jedoch herausgestellt, dass höchstens die Person zu suchen wäre, die die Signalrakete missbräuchlich verwendet hat. Rückblickend war das ein Feuerwerk der "etwas" teureren Art.

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