Olpe setzt Zeichen

Rund 350 Menschen aller Altersgruppen nahmen am Sonntag in Olpe am Friedenmarsch gegen 'Hass, Gewalt und Intoleranz' teil. Foto: harpo

Rund 350 Menschen aller Altersgruppen nahmen am Sonntag in Olpe trotz heftigen Schneetreibens am Friedensmarsch gegen "Hass, Gewalt und Intoleranz" teil. Aufgerufen zu dieser Kundgebung hatte das gleichnamige Bündnis. Anlass war die Tötung des Jugendlichen Bilal K. am Freitag vor einer Woche.

"Für ein friedliches Miteinander" demonstrierten neben vielen Freunden, Angehörigen und Bekannten des Opfers unter anderem auch Landrat Frank Beckehoff, Olpes Bürgermeister Horst Müller und dessen Vertreter Lothar Epe, Vorstandsmitglieder des Schützenvereins Olpe mit Paul Imhäuser an der Spitze, Mitarbeiter von OT und CJD, Pastor Clemens Steiling und Imam Kadem Bayraktar sowie weitere Vertreter von Parteien und Verbänden.

Nach einer kurzen Einführung vor der Stadthalle bewegte sich der Zug zum Marktplatz, wo zunächst ein Jugendlicher Zeilen aus einem Lied der "Söhne Mannheims" gegen Hass und Gewalt vortrug. Während der folgenden Schweigeminute läuteten die Glocken von St. Martinus.

Viele Menschen hatten brennende Kerzen mitgebracht, die sie am Tatort zum Zeichen der Trauer niederlegten. Auf Ansprachen hatten die Organisatoren bewusst verzichtet, stattdessen nutzten viele Teilnehmer das Angebot der OT zu Gesprächen in ihren Räumen.

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