Für eins der ärmsten Länder der Welt

Verein Hilfsprojekte Benin-Afrika bringt Container auf den Weg

Hilfsprojekte Benin-Afrika  Seecontainer
+
Mehr als eine Tonne wiegt die Holzkiste, die Andrea Hundt (r.) und Rita Prentler hier zeigen und die der Verein Hilfsprojekte Benin-Afrika auf den Weg nach Benin geschickt hat.

Über eine Tonne: So viel wiegt die Holzkiste, die sich Ende Mai aus dem Kreis Olpe auf den Weg nach Benin gemacht hat. Auf die Reise geschickt hat ihn der Verein Hilfsprojekte Benin-Afrika um Rita Prentler aus Olpe.

Olpe - „Obwohl die Corona-Pandemie uns auch getroffen hat, haben wir viel bewerkstelligt. Zum Beispiel haben wir sowohl 2020 als auch 2021 einen Seecontainer auf die Reise nach Benin geschickt“, freut sich Rita Prentler. Benin: für sie eine Herzensangelegenheit. Seit 21 Jahren engagiert sich der Verein Hilfsprojekte Benin-Afrika im westafrikanischen Staat, einem der sieben ärmsten Länder der Welt.

Rund ein Drittel der Einwohner dort lebt in allergrößter Armut, die Hälfte der Einwohner ist unter 20 Jahren alt. 60 Prozent von ihnen können weder lesen noch schreiben. „Wegen der katastrophalen Lebensumstände ist die Lebenserwartung nicht hoch. Es herrschen Verhältnisse, die für Europäer kaum vorstellbar sind“, so Rita Prentler.

Ende Mai schickte der Verein medizinische Geräte, Medikamente, Verbandsmaterial, Rollstühle, Gehhilfen, Desinfektionsmittel, Hygieneartikel, Nähmaschinen, Arbeits- und Berufsbekleidung, Schulmittel, Kleidung für Jung und Alt und vieles mehr nach Benin. „Diese große Kiste passte nicht mehr in den Lkw. Die wollten sie erst nicht mitnehmen“, erinnert sich Prentler.

Zusammenarbeit mit der Kirche vor Ort

Doch die Spedition Bock holte die Fracht extra ab – schließlich doch noch pünktlich – und brachte sie nach Oberhausen. Von dort ging es schließlich per Schiff nach Togo. Von dort aus wurden die Güter in Etappen ins Nachbarland Benin gebracht. Dort unterstützt der Verein eine Vielzahl von Projekten, unter anderem das Lepradorf Madje Dogbo, das Behindertenheim Bethesda, das Waisenhaus Logobo, zwei Krankenstationen verschiedene Schulprojekte, Kindergärten und Caritasstationen. „Vor Ort arbeiten wir mit der Kirche zusammen. So können wir sicherstellen, dass die Spenden nachvollziehbar verteilt werden“, erklärt Prentler weiter.

„Die Kinder im Waisenhaus Logobo warten schon immer auf Geschenke und freuen sich darauf“, so Prentler. „Die Kinder möchten sich gern bei allen bedanken, die sie unterstützen. Und da möchte ich mich gern anschließen“, sagt Rita Prentler, „unser Motto war von Anfang an ,Hilfe zur Selbsthilfe’. Damit haben wir bislang viel erreicht.“

Wer den Verein „Hilfsprojekte Benin/Afrika“ und damit die Projekte im westafrikanischen Land unterstützen will, kann das mit einer Spende tun.

Spendenkonto

Hilfsprojekte Benin/Afrika e.V.

Sparkasse Olpe

IBAN: DE94 4625 0049 0018 0051 81

BIC: WELADED1OPE

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare