Für neugierige Kinder 

Olper Grundschule „Am Hohenstein“ bleibt „Haus der kleinen Forscher“

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Natascha Jaspers (2.vl.) überreichte das Zertifikat an Schulleiterin Sonja Roseneck-Ermert, Birgitta Wendland und Judith Harnischmacher (v.l.). 

Olpe. Vom Waldprojekt mit einem Förster bis hin zu verschiedenen Experimenten zum Thema „Wasser“: Nach 2014 und 2016 ist die Gemeinschaftsgrundschule (GGS) „Am Hohenstein“ in Olpe jetzt bereits zum dritten Mal als „Haus der kleinen Forscher“ ausgezeichnet – als eine von nur drei zertifizierten Schulen im gesamten Kreisgebiet.

Weitere „Forscher“-Schulen sind die St. Agatha-Schule in Altenhundem und die St. Christophorus-Grundschule in Kirchhundem.

Die Zertifizierung bestätigt das kontinuierliche Engagement für die Förderung der frühen Bildungsarbeit in den Bereichen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik (MINT) und wird nach festen Qualitätskriterien vergeben, die unter anderem an den „Prozessbezogenen Qualitätskriterien für den naturwissenschaftlichen Unterricht“ orientiert sind. Das Zertifikat wird alle zwei Jahre erneuert.

Die Kooperation zwischen der Offenen Ganztagsschule (OGS) und der GGS bestehe laut Schulleiterin Sonja Roseneck-Ermert bereits seit mehreren Jahren. Natascha Jaspers vom Regionalen Bildungsbüro des Kreises Olpe freute sich über das jahrelange Engagement und überreichte im Namen des Bundesministeriums für Bildung und Forschung – Stiftung „Haus der kleinen Forscher“ – das Zertifikat an Birgitta Wendland, Leiterin der OGS, und Lehrerin Judith Harnischmacher, die für das Erreichen der Auszeichnung verantwortlich sind. Sie begleiten die Schüler beim Entdecken und Forschen – dabei kommen die Fragen immer aus den Interessenbereichen der Kleinen.

„Neugierige Kinder lernen mehr“, erklärte Birgitta Wendland. „Sie können viel selbst ausprobieren“, ergänzte Judith Harnischmacher. Neben verschiedenen Projekten und Experimenten stand für die Schüler auch ein gemeinsamer Nachmittag mit dem Martinus-Kindergarten auf dem Programm. Dies habe laut Wendland auch einen „pädagogischen Nebeneffekt“: „Die Kinder verlieren die Angst vor der Schule“, betonte sie. Das Beobachten und Erforschen von Phänomenen im Alltag schult nicht nur die Sprach- und Sozialkompetenz, sondern es werden unter anderem auch lernmethodische Kompetenzen gefördert, von denen die Kinder in ihrem späteren Leben profitieren.

Für die Fach- und Lehrkräfte bedeutet es zusätzliche Arbeit. Für eine Zertifizierung müssen sie an Fortbildungen teilnehmen und verschiedene Projekte aus dem MINT-Bereich vorweisen. „Es ist ein sehr anspruchsvoller Weg“, so Natascha Jaspers „Die Arbeit hat immer Respekt verdient.“

Aber für alle steht fest: „Neugierige Kinder gibt es immer.“

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