Erziehungshilfe-Angebote der GFO stark gefragt

Personelle Umgestaltung: Reinhard Geuecke ist neuer Bereichsleiter und Eva Maubach verantwortet das Josefshaus

Josefshaus Umgestaltung Personal Bereicsleiter
+
Reinhard Geuecke ist neuer Bereichsleiter während Eva Maubach das Josefshaus verantwortet.

Die Gesellschaft der Franziskanerinnen zu Olpe (GFO) stellt in ihrem Geschäftsbereich Kinder- und Jugendhilfe die personellen und strukturellen Weichen für die Zukunft. Sie organisiert so vorausschauend den Generationswechsel in ihren Einrichtungen der Erziehungshilfe und schafft mit einer zusätzlichen Führungsebene die strategischen Grundlagen für weiteres Wachstum und zusätzliche Aufgaben als Qualitätsanbieterin in Olpe und der Region. 

Olpe - „Die Kinder- und Jugendhilfe ist innerhalb des GFO-Verbundes in den vergangenen Jahren stark gewachsen“, erklärt der für diesen Geschäftsbereich zuständige GFO-Geschäftsführer Markus Feldmann: „Darauf reagieren wir nun mit einer zusätzlichen Führungsebene.“ Für die Krankenhäuser gibt es bereits seit einigen Jahren solch eine regionale Führungsebene; für die Altenhilfeeinrichtungen und die Kindergärten ist sie bereits jeweils neu geschaffen worden. Nun folgen die Erziehungshilfen.

Der bisherige Leiter des Josefshauses in Olpe, Reinhard Geuecke, wird als Bereichsleiter Erziehungshilfe die übergeordnete Verantwortung für die Erziehungshilfeeinrichtungen der GFO übernehmen. „Reinhard Geuecke ist dafür in besonderer Weise geeignet“, betont Markus Feldmann: „Er hat sich in den vergangenen zehn Jahren, in denen er für die GFO tätig ist, eine hohe Reputation in den Einrichtungen der Erziehungshilfe, in der GFO als Träger und auch bei den Ordensschwestern erworben.“ Der Orden ist Hauptgesellschafter der GFO.

Reinhard Geuecke ist neuer Bereichsleiter

Zu den Erziehungshilfe-Angeboten der GFO zählen das Josefshaus, das Mutter Kind-Haus Aline sowie der Jugend- und Familiendienst Kompass. Ein Bereich, in dem mittlerweile mehr als 400 Menschen in der GFO für Kinder, Jugendliche, junge Erwachsene und deren Eltern in prekären familiären Situationen und schwierigen Lebenslagen arbeiten. Zum Verbund der GFO gehören insgesamt 60 Einrichtungen mit mehr als 10.000 Mitarbeitenden.

Reinhard Geuecke unterstreicht: „In den vergangenen zehn Jahren hat sich die Zahl unserer geleisteten Hilfen in diesem Bereich nahezu verdoppelt.“ Das Josefshaus ist stark gewachsen, weil es sich unter anderem zusätzlich für unbegleitete minderjährige Flüchtlinge und sehr junge Kinder in den stationären Hilfen engagiert, das Mutter-Kind-Haus ist u.a. stärker mit Perspektiv- und Klärungsaufträgen samt Nachversorgung für junge Mütter (und Väter) mit ihren Kindern gefordert, und bei Kompass haben v.a. die ambulanten Hilfen in den Familien und in den letzten Monaten die schulbegleitende Unterstützung für Kinder- und Jugendliche deutlich zugenommen.

„Der gesamte Bereich der Kinder- und Jugendhilfe entwickelt sich sehr dynamisch“, sagt Reinhard Geuecke. Der erhöhte Hilfe- und Unterstützungsbedarf für Kinder, Jugendliche und Eltern spiegelt damit zugleich die gesellschaftlichen Veränderungen, Konflikte und Herausforderungen wider.

Mit der neuen Regionalleitung legt die GFO praktisch eine strategische und organisatorische Klammer um ihre drei Einrichtungen. „Die fachlichen Anforderungen sind in den vergangenen Jahren immer stärker gestiegen“, erklärt Reinhard Geuecke: „Dazu kommen fortlaufend neue gesetzliche Regelungen.“ Für die Umsetzung dieser Vorgaben bekommen die Einrichtungen mit der neuen regionalen Führungsebene nun Unterstützung. Reinhard Geuecke: „Damit machen wir auch den gemeinsamen roten Faden unserer Erziehungshilfen in der GFO deutlich.“

Eva Maubach übernimmt Verantwortung für Josefshaus

Im Zuge dieser Neuorganisation hat die bisherige pädagogische Leiterin, Eva Maubach, die Verantwortung für das Josefshaus übernommen. Das Josefshaus mit seiner über 150-jährigen Geschichte ist vielen Olper noch als das Kinderheim der Olper Franziskanerinnen geläufig, heute ist es eine moderne und dezentrale stationäre Kinder- und Jugendhilfeeinrichtung. Hier leben mehr als 180 Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene in 20 Wohn- und Aufnahmegruppen in allen Kommunen des Kreises Olpe, in zehn sozialpädagogischen Lebensgemeinschaften sowie im sozialpädagogisch betreuten Wohnen.

Eva Maubach arbeitet bereits sehr mehr als 20 Jahren im Josefshaus in unterschiedlichen Funktionen. In den vergangenen zehn Jahren hatte sie als pädagogische Leiterin Verantwortung im Jugendwohnen getragen. „Eva Maubach passt mit ihrer Haltung hervorragend zur GFO“, betont Reinhard Geuecke: „Sie verkörpert die Werte, wie wir Menschen sehen und wie wir Pädagogik leben wollen. Sie stammt aus der Region, ist geerdet und engagiert und will für unsere Kinder und Familien immer das Beste erreichen. Sie steht für einen unaufgeregten und harmonischen Übergang in der Leitung des Josefshauses und wird dieses Haus gut führen.“

Neue Leitung im Haus Aline im nächsten Jahr

Einen Leitungswechsel wird es zum 1. März 2021 auch im Mutter-Kind-Haus Aline in Olpe geben. Die bisherige Leiterin Annette Sawitza geht dann in den Ruhestand. Ihr wird die bisherige Stellvertreterin, Marion Weidlich, folgen. Das Mutter-Kind-Haus Aline unterstützt und begleitet schwangere Frauen,Mütter und auch Väter mit ihren Kindern auf dem Weg in ein selbstständiges Leben.

Auch der Katholische Jugend- und Familiendienst Kompass steht perspektivisch vor einer Veränderung an der Spitze: Einrichtungsleiter Heinz Brüggemann wird sich Ende 2021 in den Ruhestand verabschieden. Dann wird seine bisherige Stellvertreterin Susanne Schönauer die Verantwortung übernehmen. Kompass ist mit Unterstützung, Begleitung und Beratung für Familien, Kinder und Jugendliche und junge Erwachsene da. Die Standorte sind Attendorn, Olpe, Drolshagen und Meinerzhagen.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare