In 33 Jahren viel verbessert

Polenhilfe Olpe: 58. Hilfstransport ist gleichzeitig der letzte

Hans-Peter Bröcher und Schwester Ancilla im Kinderheim in Klodzko.

Olpe – Der 58. Hilfstransport in den vergangenen Tagen ist der letzte Transport der Polenhilfe Olpe seit dem Jahr 1986.

„Die Aufgabe der Hilfe hängt mit verschiedenen Faktoren zusammen, einmal fehlen die Organisatoren und die verbleibenden sehen sich langfristig nicht mehr in der Lage diese Strapazen weiter fortzuführen,“ erklären die Verantwortlichen. Und weiter: „Wir haben natürlich in den 33 Jahren vieles im Kinderheim in Klodzko verbessern können und haben auch gesehen, dass in Polen selber die Gesamtsituation sich sehr verbessert hat. 

Jetzt sind Alfred Feldmann, Rüdiger Hohleweg, Michael Bröcher und Hans-Peter Bröcher in Olpe gestartet. Und konnten nach gut zehn Stunden die rund 900 km ins Pilgerheim in Góra Sw. Anny (Annaberg) hinter sich bringen. Das von den Franziskanern geführte Pilgerheim sorgt für Übernachtung und Verpflegung an vier Tagen. „Durch die Unterstützung der Zahngold-Aktion aus Olpe und Siegen, besonders Dr. Oliver Thiersch und Dr. Peter Stracke aus Olpe konnten wir eine beachtliche Geldspende am Wochenende im Kinderheim in Klodzko (Glatz) übergeben“, erklären die Organisatoren. Auch die ehemalige Schwester Oberin im Kinderheim Klodzko Schwester Fidelis wurde in Kedzierzyn-Kozle (deutsch Heydebreck-Cosel) besucht.

Bei dem gestrafften Wochenendbesuch wurden die vier Männer freundlich in den Einrichtungen der Mägde Mariens empfangen: „Wir konnten uns bei den Führungen in den Einrichtungen selber überzeugen, dass die Hilfe der vergangenen Jahre eine gute Basis für die Unterbringung und Betreuung der Kinder gebracht hat. Die Freude des Wiedersehens der beiden Schwestern ist immer herzlich und sehr persönlich und emotional.“

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