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„Reise um die Welt“

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Im Tipi-Lager konnte man Bogenschießen lernen.
Im Tipi-Lager konnte man Bogenschießen lernen.

Auf dem Kimicker Berg ging es am vergangenen Samstag hoch her: Die vier Schulen des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) feierten ihren 20. Geburtstag und viele kleine und große Gäste feierten ordentlich mit.

Unter dem Motto „Vielfalt erleben – eine Reise um die Welt“ fand ein gemeinsames Schulfest mit einem breit gefächerten Programm statt.

In der Begrüßungsrede hieß Andrea Niehr, Schulleiterin der Max von der Grün-Schule, alle Gäste auch im Namen der Leitungen der weiteren Schulen, Heike Bleckmann (LWL-Förderschule mit dem Förderschwerpunkt Hören und Kommunikation), Angela Vollmer (LWL-Förderschule mit dem Förderschwerpunkt Sehen) und Christa Grziwocz (Michael Ende-Schule mit dem Förderschwerpunkt Sprache), willkommen. „20 Jahre LWL-Förderschulzentrum – eine beachtliche Zeit, die wir vier Schulen des Landschaftsverbandes nun hier unter einem Dach verbringen“, erklärte Niehr. Bereits 33 Jahre befindet sich die Max von der Grün-Schule in der Bodelschwinghstraße, da es am alten Standort Saßmicke zu eng wurde.

„Der LWL verwirklichte diesen großen Schulneubau, in dem wir uns jetzt befinden. Vor genau 20 Jahren zogen die Förderschulen Hören, Sehen und Sprache hier ein und die Förderschule körperliche und motorische Entwicklung hatte endlich genügend Raum“, so Niehr. Anschließend stellten die Schüler der verschiedenen Schulen den Kontinent vor, in den sie die Gäste einladen wollte.

Es ging „mit Maskenspiel, Tanz und Trommeln durch Afrika“, das bekannteste Volkslied Australiens „Waltzing Matilda“ wurde präsentiert, zu Liedern, die sich mit Asien beschäftigen, wurde getanzt und sich durch Europa gesungen. Danach ging es auf Erkundungstour „all around the world“.

Die Kinder erhielten bunte Reisepässe, die an jedem Stand abgestempelt wurden, und jeden Besitzer eines vollen Reisepasses erwartete hinterher eine Überraschung. Die Michael Ende-Schule, Förderschwerpunkt Sprache, hatte sich bereits im Juli mit ihrer Schulleiterin Christa Grziwocz mit diversen Projekten zum Thema „Afrika“ beschäftigt.

Die Schüler der LWL-Förderschule Hören und Kommunikation unter der Leitung von Heike Bleckmann brachten „Chinatown“ in das Gebäude. Ein besonderes Highlight war die asiatische Teezeremonie, an der man teilnehmen konnte.

Die LWL-Förderschule Sehen ging mit ihrer Schulleiterin Angela Vollmer „Down Under“: Die Kinder beschäftigten sich mit der Geschichte, dem Leben und der Kultur der Australier.

Andrea Niehr hatte mit ihren Schülern der Max von der Grün-Schule gleich zwei Kontinente bearbeitet: Europa und Amerika. Ein besonderer Höhepunkt war die Fahrt auf einem Trike, nach der die Kids begeistert mit zu Berge stehenden Haaren abstiegen. (Von Jacqueline Sondermann)

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