Wichtige Aufgaben im Blick

GFO rüstet St.-Franziskus-Schule für die Zukunft

Geschäftsführer Markus Feldmann und Dr. Gerlis Görg zeigen an einer der interaktiven Tafeln den im Bau befindlichen naturwissenschaftlichen Fachraum.

Olpe. „Der Wechsel von G8 auf G9, Digitalisierung der Bildung und in unserem Fall auch der Abschluss des Aufbaus der Realschule – Die St.-Franziskus-Schule steht vor wichtigen Aufgaben in den nächsten Jahren und dafür möchten wir sie gut aufstellen“, so fasst Markus Feldmann, Geschäftsführer der GFO die Beweggründe zu einigen außergewöhnlichen Investitionen an der Schule in den kommenden Jahren zusammen.

In den vergangenen Jahren hat der Träger der St.-Franziskus-Schule stets in die Modernisierung und die Verbesserung des Schulgebäudes investiert. Ergänzend dazu Jahren laufen aktuell größere Maßnahmen: „Im Rahmen des Programms ,Gute Schule 2020' der NRW-Landesregierung gehen wir einen großen Schritt im Bereich der Digitalisierung unserer Schule“, berichtet Schulleiterin Dr. Gerlis Görg. Im Laufe der vier Jahre des Programms sollen alle Räume des Gebäudes mit WLAN ausgestattet werden und die grünen Tafeln werden gegen interaktive Großbildschirme ersetzt, die zusammen mit der Vernetzung neue Möglichkeiten für den Unterricht bieten.

„Unser Konzept sieht vor, dass wir die Schule in einzelnen Bauabschnitten jeweils komplett ausrüsten. So wurde im Sommer das Erdgeschoss verkabelt und mit den neuen Tafeln ausgestattet. Jetzt vor Weihnachten werden die ersten Räume des Neubaus ausgerüstet“, erklärt die Schulleiterin den Ablauf der Arbeiten. Auf diese Art findet schon seit Sommer Unterricht unter den neuen Möglichkeiten statt, erste Erfahrungen werden gesammelt und die Unterrichtsentwicklung wird vorangetrieben.

Neben den Fördergeldern des Landes hat sich auch der Träger zu einer Baumaßnahme entschieden, die über den normalen Rahmen hinausgeht. Auf der Grünfläche zur Kolpingstraße entsteht ein neuer naturwissenschaftlicher Unterrichtsraum. „Der Ausbau der Realschule und das große Interesse unserer Schüler an den Naturwissenschaften in der Oberstufe haben dazu geführt, dass wir in den vergangenen Jahren mit Biologie und Physik gelegentlich in Klassenräume oder andere Fachräume ausweichen mussten. So kam die Idee zu einem neuen Unterrichtsraum auf“, begründet Görg den Anbau.

„Im Hinblick auf den Wechsel von G8 auf G9 ist die Entscheidung für den Bau dieses Raumes genau richtig gewesen. Mit diesem Raum haben wir auch in Zukunft die Möglichkeit, dass naturwissenschaftlicher Unterricht auch dort stattfindet, wo er sein soll: Im Fachraum, wo Schülerinnen und Schüler selbst aktiv werden können“, stellt Markus Feldmann abschließend den Bezug her zwischen der Entscheidung zum Bau vor knapp einem Jahr und der aktuellen schulpolitischen Entwicklung.

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