Forstdirektor Klaus Lomnitz: Mit "leicht blauem Auge" davongekommen

Schäden unter 20.000 Festmeter

Im Bereich des Regionalforstamtes Kurkölnisches Sauerland halten sich die Schäden durch „Friederike“ in Grenzen. Symbolfoto: SK-Archiv/Kristin Sens

Kreis Olpe. Landesweit sind bei Orkan „Friederike“ nach ersten Schätzungen von Wald und Holz NRW mehr als eine Million Festmeter Holz umgestürzt. Vor allem den Norden und Osten des Landes hat es dabei hart getroffen.

„Wir sind mit einem leicht blauen Auge davongekommen“, bilanziert Forstdirektor Klaus Lomnitz, Leiter des Regionalforstamtes Kurkölnisches Sauerland in Olpe, für das Forstamt. „Der Orkan ist vor allem nordöstlich von uns vorbeigezogen.“

„Die Schäden an den Wäldern halten sich sehr in Grenzen“, so Lomnitz weiter. „Sie liegen unter 20.000 Festmeter, kein Vergleich mit Kyrill, obwohl die Windgeschwindigkeiten ähnlich waren.“

Klaus Lomnitz äußert in diesem Zusammenhang noch einmal die dringende Bitte – „wir sprechen keine Verbote aus“ – an Naturfreunde und Outdoorsportler, die „Wälder zu meiden, bis Gefahrenabschätzungen vorliegen und die Wälder geräumt sind“. Der Forstdirektor: „Wir haben hier attraktive Freilandflächen mit herrlichen Aussichten. Wer sich im Wald bewegt, macht dies auf eigene Gefahr. Bis auf weiteres sollten die Wälder zur eigenen Sicherheit gemieden werden.“

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