Kein Platz für fremdenfeindliche Äußerungen

SPD-Kreisverband Olpe positioniert sich geschlossen gegen den Rechtsruck

Die Sozialdemokraten wollen sich „entschlossen für die Demokratie und gegen rechtsextreme Auswüchse zur Wehr setzen“.

Kreis Olpe. Der SPD-Kreisverband Olpe hat sich geschlossen gegen den Rechtsruck in Deutschland positioniert.

Die SPD im Kreis Olpe und ihre Mitglieder stehen nach eigener Aussage für gesellschaftlichen Zusammenhalt und Solidarität. So zeigte sich der Kreisvorstand erschrocken über die aktuellen Umfragewert der AfD und die zunehmende Salonfähigkeit rechten Gedankenguts in unserer Gesellschaft. „Hier sind wir alle aufgefordert nicht schweigend wegzuschauen“, so Robert Kirchner-Quehl, Vorsitzender des SPD-Kreisverbandes. 

Nezahat Baradari, Vorsitzende der AG Migration und Vielfalt betonte: „Gegenüber Hitlergrüßen unter den Augen der Polizei oder Aufmärschen von Rechtspopulisten wie zuletzt in Dortmund, wo Hassparolen gerufen werden und antisemitische Äußerungen zu hören sind, ist der Staat in der Pflicht, sich entschlossen für die Demokratie und gegen rechtsextreme Auswüchse zur Wehr setzen.“

"Die Straße nicht Rechtspopulisten überlassen"

Die Jusos hatten kürzlich zu einer Demonstration gegen Rechts in Olpe aufgerufen. „Demokratische Gegenproteste gegen Naziaufmärsche sind nicht nur legitim, sie sind für eine funktionierende Demokratie unverzichtbar“, sagte die stellvertretende Kreisverbandsvorsitzende Jutta Hecken-Defeld. „Die Jusos sind mit gutem Beispiel voran gegangen. Die Straße dürfen wir nicht den Rechtspopulisten überlassen.“

„In unseren Gremien und Arbeitskreisen stehen wir geschlossen gegen rechtsextreme Positionen. Die SPD im Kreis Olpe steht in ihren Grundfesten für ein Miteinander aller, unabhängig von Herkunft, Religion, Geschlecht oder sexueller Orientierung. Fremdenfeindliche Äußerungen, wie sie von der AfD immer wieder in die Öffentlichkeit getragen werden, haben in der SPD keinen Platz“, so der Kreisverband in einer Pressemitteilung.

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