Gleich doppelt profitiert

Spende für das Fußballflüchtlingsprojekt der SpVg Olpe

Bereits Anfang März übergab die Jugendleiterrunde St. Marien die Spende an die Kicker im Fußballflüchtlingsprojekt der SpVg Olpe.

Olpe – Über eine Spende zur Finanzierung ihres Fußball-Trainings freuten sich vor kurzem etwa 25 Geflüchtete, die zur Zeit im Regenbogenland in Olpe untergebracht sind.

Die beiden Leiter und Trainer des Olper Fußballprojektes für Geflüchtete, Meinolf Ohm und Ludger Heuel, staunten nicht schlecht, als sich während des Trainingsspiels Anfang März eine Abordnung der Jugendleiterrunde St. Marien auf dem Kreuzberg einfand, um dem Verein eine Spende von 900 Euro für das Projekt zu überreichen. Sie stammt aus der Weihnachtsbaum-Abholaktion der Jugend von St. Marien. Dabei konnten im Januar etwa 1800 Euro gesammelt werden, die in gleichen Teilen an das Olper Fußball-Projekt und an die Feuerhilfe in Australien weitergeleitet wurden.

Auf dem Kreuzberg kann das Geld gut gebraucht werden, denn „häufig müssen Schuhe ergänzt und neu gekauft werden, wenn beispielsweise Spieler von heute auf morgen einer anderen Bleibe zugewiesen werden und andere Spieler hinzukommen. Auch die Bälle haben nach mittlerweile sieben Jahren gelitten und können eine Auffrischung gut gebrauchen“, so Meinolf Ohm bei der Spendenübergabe. „Dass wir auf diese Weise doppelt vom Abholen der Weihnachtsbäume profitieren, hätte ich nicht erwartet“, ergänzte Ludger Heuel und machte so seine Überraschung deutlich.

Das Angebot der SpVg Olpe wird sehr gut angenommen – zuweilen tummeln sich bis zu 28 Spieler auf dem Platz – und viele Geflüchtete haben in der Heimat schon gerne und gut Fußball gespielt. Häufig drängen sie dann auch in die Trainingseinheiten der 2. Vereinsmannschaft, wo mit Said Matar ein verständnisvoller Trainer die Sache unterstützt. Natürlich ist aufgrund der Corona-Pandemie auch bei der Spielvereinigung Olpe der Trainings- und Spielbetrieb zur Zeit komplett eingestellt. Doch freuen sich schon jetzt alle darauf, dass es hoffentlich bald wieder losgehen und das neue Material zum Einsatz kommen kann.

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