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Südwestfalen ins Rennen um Regionalen eingestiegen

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Von: Tim Plachner

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Sie stellten die Bewerbung vor: Dr. Margrit Prohaska-Hoch (Projektleitung Bewerbung), Thomas Gemke (Landrat MK, Aufsichtsratsvorsitzender der SWF-Agentur), Hubertus Winterberg (Geschäftsführer SWF-Agentur), Dr. Stephanie Arens (Projektmanagement LandLeben, hinten v.l.) sowie Henrik Schmoll-Klute, der an vielen Projekten des Findungsprozesses mitgewirkt hat. Foto: Tim Plachner
Sie stellten die Bewerbung vor: Dr. Margrit Prohaska-Hoch (Projektleitung Bewerbung), Thomas Gemke (Landrat MK, Aufsichtsratsvorsitzender der SWF-Agentur), Hubertus Winterberg (Geschäftsführer SWF-Agentur), Dr. Stephanie Arens (Projektmanagement LandLeben, hinten v.l.) sowie Henrik Schmoll-Klute, der an vielen Projekten des Findungsprozesses mitgewirkt hat. Foto: Tim Plachner

Olpe. Südwestfalen ist nun auch offiziell ins Rennen um eine erneute „Regionale“ eingestiegen. Bereits im September hatte sich die Region zur Kandidatur für die Förderprogramme ...

Südwestfalen ist nun auch offiziell ins Rennen um eine erneute „Regionale“ eingestiegen. Bereits im September hatte sich die Region zur Kandidatur für die Förderprogramme der Jahre 2022 und 2025 entschieden (der SauerlandKurier berichtete). Seit Donnerstag liegt nun die Bewerbung vor, sie wurde der NRW-Landesregierung in Düsseldorf überreicht. Zuvor wurden die Eckpunkte und Ziele in Olpe vorgestellt.

88 Seiten stark ist die Bewerbungsschrift, vollgepackt mit „Südwestfalen-DNA“. Hinter der Erbguts-Abkürzung stecken die Begriffe digital, nachhaltig, authentisch. Sie geben die Themen vor, die diesmal im Vordergrund stehen. Man habe sich vorrangig mit „jungen“ Inhalten befasst, hieß es dazu bei der Südwestfalen-Agentur. „Wir sind bereit für den Qualitätssprung“, fasste es Hubertus Winterberg, Geschäftsführer der Agentur zusammen. Die Themenfelder fußten auf den bereits mit der „Regionale 2013“ erreichten Zielen. Es sei ein „Zukunftskonzept der besonderen Art“, denn es verbinde den Blickwinkel der jungen Generation mit den Gestaltungsoptionen durch die Digitalisierung. Der Bewerbungszeitraum – immerhin geht es um die gemeinsam ausgeschriebenen Jahre 2022 oder 2025 – zeige, wie zukunftsträchtig die zu verwirklichenden Projekte seien, so Thomas Gemke, Landrat des Märkischen Kreises und Aufsichtsratsvorsitzender der SWF-Agentur. „In der digitalen Welt ist das eine Ewigkeit.“

Die erste Regionale sei für die Region ein Meilenstein gewesen. „Wir sind jetzt nicht mehr im Tal, aber auch noch nicht über den Berg“, formulierte es Winterberg. Schließlich steht man nach wie vor vor einem großen Problem: „Es gibt immer weniger junge Menschen. Und viele verlassen unsere Region, weil sie ihnen nicht attraktiv genug ist.“

Neun Projekte in drei Handlungsfeldern (Raum, Gesellschaft, Wirtschaft&Arbeit) umfasst die Bewerbungsschrift. Darunter sind Themen wie „Smart Living“, Mobilität, Gesundheit und digitale Bildung. 50 bekannte Unterstützer aus allen gesellschaftlichen Schichten stehen mit Statements Pate. Protagonisten der Bewerbung sind aber zwei junge Gesichter: Isabel Sabisch (21) aus Olpe und Henrik Schmoll-Klute aus Neuenrade. Sie waren, wie viele andere junge Leute aus der Region auch, in den Entstehungsprozess der Bewerbung involviert.

Neben Südwestfalen bewerben sich weitere fünf Regionen um die zwei Förderprogramme. Darunter sind auch zwei Regionen, die bislang leer ausgegangen sind.

Unter www.qualitatssprung-swf.com gibt es Hintergründe, O-Töne und die komplette Bewerbung als Download.

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