SpVg Olpe muss zum Westfalenpokal-Halbfinale nach Paderborn

Galgenhumor nach Auslosung: "Gegen Paderborn haben wir noch nie verloren"

Die Verantwortlichen der SpVg Olpe (v.l.): Sportlicher Leiter Björn Schneider mit Ludger Heuel und Jörg Hennecke aus dem Vorstand.

Olpe. Die SpVg Olpe hat bei der Auslosung des Westfalenpokal-Halbfinals den dicksten Brocken im Lostopf erwischt. Bei Titelverteidiger SC Paderborn wartet ein schweres Stück arbeit.

Nach der Auslosung reagierten die Verantwortlichen der SpVg mit Galgenhumor, aber auch Vorfreude auf dieses "Spiel des Jahres". Im Gespräch mit dem Sauerlandkurier sagte Betreuer Burkhard Hütte: "Wir haben noch nie gegen Paderborn verloren." Die Statistik scheint also für die Olper zu sprechen. Etwas ernst gemeinter war dann aber die Freude auf die Partie gegen den Drittligisten.

Diese wird laut Losentscheid in Paderborn stattfinden, denn das klassenschlechtere Team hat keinen Anspruch auf ein Heimspiel mehr. ""Wir hätten gerne das Heimspiel gehabt", so Björn Schneider, Sportlicher Leiter des Teams, der direkt nach der Auslosung im SportCentrum Kaiserau das Gespräch mit dem SCP gesucht hatte. Die Paderborner signalisierten zumindest Gesprächsbereitschaft - große Hoffnungen dürfte man sich aber nicht machen; schließlich haben die Paderborner schlechte Erfahrungen auf Plätzen im Kreis Olpe gemacht (das schwer erkämpfte 2:0 gegen den FC Lennestadt). "Wir werden es zumindest versuchen, das wäre schon eine tolle Sache für den Kreis, so ein Team zu Gast zu haben", gab Schneider die Hoffnung noch nicht auf.

Ein Termin für die Partie ist übrigens noch nicht angesetzt, "um Ostern rum", meinte Schneider. Fest steht indes das Datum für das Endspiel um den Krombacher Westfalenpokal, das wie in den vergangenen beiden Jahren im Rahmen des „Finaltag der Amateure“ am 21. Mai (Pfingstmontag) ausgetragen wird.

Die zweite Partie im Halbfinale lautet: Sportfreude Lotte (Dritte Liga) gegen Erndtebrück (Regionalliga).

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