Kooperation mit Uni Siegen und Verein zur Unterstützung der Internationalen Schule Südwestfalen

„Deutsch als Zweitsprache“: SGO auf dem Weg der internationalen Profilierung

Unterzeichneten den Kooperationsvertrag: Holger Köster, Birgit Graumann und Winfried Fischer (v.l.).
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Unterzeichneten den Kooperationsvertrag: Holger Köster, Birgit Graumann und Winfried Fischer (v.l.).

Das Städtische Gymnasium Olpe kooperiert auf dem Weg der internationalen Profilierung und bei der konzeptionellen Entwicklung mit der Universität Siegen und dem Verein zur Unterstützung der Internationalen Schule Südwestfalen.

Olpe - Das Sprachenzentrum der Universität Siegen wird das Städtische Gymnasium Olpe künftig bei der Planung, Etablierung und Weiterentwicklung eines Sprachförderprogramms für Schüler, die neu im deutschen Bildungssystem sind, beraten.

Der internationale Zweig des SGO wird dabei ab dem kommenden Schuljahr unter anderem durch die Mitarbeit bei der Konzeption des Programms, dem Unterricht in Sprachkursen und der Durchführung von Sprachtests sowie eines am Lehrplan orientierten Sprachenkonzepts unterstützt werden. Zudem ist eine multiprofessionelle Zusammenarbeit mit den Lehrkräften des internationalen Zweigs und die Ermöglichung einer Teilnahme der Lehrenden an den Qualitätszirkeln des Sprachenzentrums der Universität Siegen geplant. Ein entsprechender Kooperationsvertrag wurde von Birgit Graumann, der Geschäftsführenden Leiterin des Sprachenzentrums der Universität Siegen, Winfried Fischer, dem Vorsitzenden des Vereins zur Unterstützung der Internationalen Schule Südwestfalen am SGO, und Holger Köster, dem Schulleiter des SGO, unterzeichnet.

Vermittlung von Sprache, Kultur und wichtigster Literatur

Dank der Unterstützung des Fördervereins wird das SGO „Deutsch als Fremdsprache“ bzw. „Deutsch als Zweitsprache“ in das Schulprogramm aufnehmen und eine Lehrkraft mit der entsprechenden Qualifikation zum Vermitteln der deutschen Sprache ab Herbst 2021 in Vollzeit beschäftigen können. Dabei wird den Lernenden etwa neben dem Erwerb der deutschen Sprache auch die Kultur und die wichtigste Literatur verständlich nähergebracht werden, so dass sich ausländische Schüler leichter in der deutschen Gesellschaft ein- und wiederfinden können. Da der Lehrplan im International Baccalaureate weltweit einheitlich ist, könnte nach einem möglichen Schulwechsel auch in einem neuen Land problemlos an die Unterrichtsinhalte angeknüpft werden.

Gemeinsam mit den Lernenden des bilingualen Zweigs, die sich international orientieren möchten, können die Jugendlichen künftig mit dem Internationalen Abitur (IB-Diploma) einen weltweit anerkannten Schulabschluss erlagen und vielfältige Schwerpunkte setzen. Durch das wissenschaftliche Arbeiten werden die Lernenden dabei bereits ideal auf die Universität vorbereitet und zu Selbstreflexion und eigenständigem Denken angeregt.

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