Siegerdörfer stehen fest

„Unser Dorf hat Zukunft“: Heid und Milchenbach siegen

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Melanie Linn-Kebbekus (Organisatorin und Geschäftsstelle des Wettbewerbs) und Heinz-Gerd Kraft (Kommissionsleiter) gaben die Ergebnisse des Wettbewerbs „Unser Dorf hat Zukunft“ im Kreishaus Olpe bekannt.

Olpe. Die neunköpfige Kreisbewertungskomission des Wettbewerbs „Unser Dorf hat Zukunft“ bereiste bereits von Montag, 4. September bis Freitag, 8. September, die insgesamt 18 qualifizierten Dörfer im Kreis und gab jetzt die Sieger im Kreishaus Olpe bekannt: Heid und Milchenbach entschieden den Wettbewerb für sich.

Unter der Leitung des früheren Kreisbaudirektors Heinz-Gerd Kraft besuchte die fachkundige Jury die 18 Dörfer. Dabei belegte Heid den ersten Platz in der Gruppe „ab 501 Einwohner“ und Milchenbach siegte in der Gruppe „bis 500 Einwohner“. Insgesamt nahmen 89 Dörfer am Wettbewerb auf Gemeindeebene teil, von denen sich 18 Dörfer für den Kreiswettbewerb qualifiziert haben. Fünf dieser Dörfer, darunter Heid, Oberveischede, Helden, Milchenbach und Niederhelden, vertreten den Kreis Olpe im kommenden Jahr auf Landesebene. Zwar belegte Rehringhausen den dritten Platz in der Gruppe „bis 500 Einwohner“, dennoch erreichte das Dorf in den vom Bund vorgegeben Bewertungskriterien nicht genügend Punkte für die Teilnahme am Landeswettbewerb. 

„Für den Sieg müssen alle Kriterien gleichmäßig erfüllt werden“, erklärt Kommissionsleiter Heinz-Gerd Kraft. Dazu zählten, neben der baulichen und wirtschaftlichen Entwicklung des Ortes, auch die Konzeption, die Umsetzung, das soziale und kulturelle Leben sowie das „Grün“ im Dorf. Die Siegerdörfer, darunter allein fünf ausgezeichnete Golddöfer, seien in sämtlichen Kategorien breit aufgestellt, so der Kommissionsleiter weiter. 

Die ersten drei Sieger der jeweiligen Gruppen gewinnen je 1000, 750 und 500 Euro. Die Orte auf den Plätzen 12 bis 18 werden mit jeweils 250 Euro prämiert. 

Die Bewertungskriterien sieht der ehemalige Kreisbaudirektor dennoch durchaus kritisch. Ihm nach solle über die Änderung der Kriterien nachgedacht werden, sodass „stärker auf die Initiativen“ der einzelnen Dörfer und deren Vorbereitung auf den Wettbewerb eingegangen werde. „Gerade die, die sich viel Mühe geben“ sollen ihm nach honoriert werden. Zwar erfüllten diese Dörfer im Vergleich zu den bereits prämierten Dörfern nicht alle Kriterien im gleichen Maße, was dennoch nicht mit weniger Initiative und Hingabe für den Wettbewerb einhergehe. Das Einbringen der Bewohner in den Wettbewerb solle demnach mehr Berücksichtigung finden.

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