Aus dem Topf in den Topf

Verein „Hilfsprojekte Benin-Afrika“ lädt zum Herbstbasar

Freuen sich auf viele Besucher während des Herbstbasars: Rita Prentler und Maik Lüning.
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Freuen sich auf viele Besucher während des Herbstbasars: Rita Prentler und Maik Lüning.

Olpe – Bereits seit 20 Jahren engagiert sich Rita Prentler vom Verein „Hilfsprojekte Benin-Afrika“ in der Diözese Lokossa in Benin, Westafrika, unter dem Motto „Hilfe zur Selbsthilfe“. „Die Bildung und gesunde Lebensbedingungen sind große Herausforderungen, die die Menschen dort kaum bewältigen können. Die meisten Menschen leben in allergrößter Armut. Es herrschen kaum vorstellbare Verhältnisse für uns Europäer“, berichtet Prentler.

Deswegen seien zum 20-jährigen Bestehen des Vereins besondere Projekte geplant gewesen. Diese fielen jedoch der Coronakrise zum Opfer. Und nicht nur hier in Deutschland, auch in Afrika verbreitet sich das Virus rasend: „Es ist eine Katastrophe! Benin wurde nicht nur von Corona erwischt, im August und September setzte zusätzlich auch noch der schlimme Monsunregen ein.“ Um in dieser schwierigen Zeit Projekte wie Brunnensanierungen, Kindergärten, Caritasstationen, das Waisenhaus Lobogo oder das Behindertenheim Bethesta zu unterstützen, bieten die ehrenamtlich Engagierten des Vereins, das Café Lüning und die Bäckerei Rötz einen kleinen Herbstbasar bis Ende Oktober an. 

Von Herzen, Figuren und Tieren aus Holz über Stofftaschen, Dinkelkissen und selbstgestrickte Socken bis hin zu den bekannten „Lepra-Decken“, die aus jeweils mindestens 25 Lappen zusammengehäkelt werden und als Autodecken, Dekoration oder einfach nur zum Wärmen genutzt werden können, geht der gesamte Reinerlös an Projekte in Benin. „Wir sind in Form und Größe der Artikel flexibel. Wenn Interessierte beispielsweise ein größeres Holzherz suchen, können sie uns gerne ansprechen. Der Wunsch wird schnellstens erledigt“, so Rita Prentler. 

Über den ungewöhnlichen Ausstellungsraum des Basars erklärt Café-Inhaber Maik Lüning: „Die aktuelle Situation erlaubt uns, Tische, die der Wahrung des Mindestabstands dienen, als Präsentationsfläche für die Ausstellungsstücke zu nutzen.“ 

Schmankerl für Auge und Mund

Doch im Café Lüning gibt’s für Interessierte nicht nur etwas fürs Auge, sondern ebenfalls für den Magen. „Natürlich bieten wir auch wieder unseren beliebten Erbseneintopf an“, erläutert Rita Prentler. Maik Lüning: „Neben der Tomatensuppe, die wir immer anbieten, und dem Erbseneintopf, gibt es auch eine wöchentlich wechselnde Suppe.“ Die Suppen werden zu einem Preis von 4,50 Euro angeboten und können auch zum Mitnehmen bestellt werden. Die Hälfte des Erlöses wandert in den Spendentopf des Vereins – „Aus dem (Koch-)Topf in den (Spenden-) Topf“, lacht Maik Lüning. 

Wer weder neue Deko sucht noch Hunger auf eine leckere Suppe hat, aber trotzdem helfen will, der kann die Projekte des Vereins mit einer Spende unterstützen. „Wir danken allen, die uns immer wieder unterstützen – auch im Namen derjenigen, denen es zugute kommt. Die Freude in Benin ist immer groß“, hofft Rita Prentler auf eine erneut große Hilfsbereitschaft im Kreis Olpe.

Spendenkonto

  • Hilfsprojekte Benin-Afrika e.V. 
  • Sparkasse Olpe 
  • IBAN: DE94 4625 0049 0018 0051 81 
  • BIC: WELADED10PE

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