Handgemachtes für die Armen

Verein „Hilfsprojekte Benin-Afrika“ organisiert Frühlingsbasar

Stellten die Aktion im Dornseifers Frischemarkt in Olpe vor (v.l.): Daniela Hallmann, Rita Prentler und Peter Schneidersmann.
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Stellten die Aktion im Dornseifers Frischemarkt in Olpe vor (v.l.): Daniela Hallmann, Rita Prentler und Peter Schneidersmann.

Neun Millionen Menschen leben im afrikanischen Benin. Die Hälfte ist unter 20 Jahren alt, 60 Prozent von ihnen können weder schreiben noch lesen. Ein Drittel der Bevölkerung lebt in allergrößter Armut. Benin: Das ist eines der ärmsten Länder der Welt. Seit mehr als 20 Jahren hat sich Rita Prentler der Hilfe für dieses Land verschrieben. Mit ihrem Verein „Hilfsprojekte Benin-Afrika“ organisiert sie nun einen Frühlingsbasar an drei Stationen in Olpe.

Olpe - „Wir haben trotz Corona viel gewerkelt, gehäkelt und gestrickt“, freut sich Rita Prentler. Und mit diesen Handarbeiten tut der Verein Gutes. Denn der Verkaufserlös kommt den Projekten im Benin zugute.

So fallen im Dornseifers Frischemarkt in der Olper Martinstraße die großen Holzhasen ins Auge: „Die sind alle in Eigenproduktion handgeschnitzt“, so Prentler. Doch es müssen ja auch zu Ostern nicht immer Hasen sein: „Wir können auf Wunsch Sonderanfertigungen anbieten.“

In der Bäckerei Rötz in der Martinstraße gibt es ebenfalls Handgeschnitztes, darüber hinaus bemalte Gänseeier, handgearbeitete Taschen und mehr.

In der Konditorei Lüning in der Winterbergstraße hat der Verein eine Ausstellung mit Strickdecken, Socken, Schürzen, Kissen, Geschirrtüchern, Dinkelkissen aus ökologischem Anbau und mehr organisiert. Der Reinerlös kommt an allen drei Orten den Entwicklungshilfeprojekten des Vereins im Benin zugute.

Zusätzlich bietet die Konditorei Lüning zwei verschiedene „Benin-Osterkörbe“ an, 20 Prozent des Verkaufserlöses gehen ebenfalls an den Verein „Hilfsprojekte Benin-Afrika“. Der Basar läuft im Dornseifers Frischemarkt und der Bäckerei Rötz bis Ostern, die Ausstellung in der Konditorei Lüning läuft auch darüber hinaus.

„Wir hoffen natürlich auf den gewohnt guten Zuspruch. Und natürlich möchten wir allen danken, die uns schon so lange unterstützen“, sagt Rita Prentler. Denn: „Wir haben viele Projekte und es kommt immer mehr hinzu.“ Neben den langjährigen Projekten unter dem Motto „Hilfe zur Selbsthilfe“, wie dem Waisenhaus Logobo, dem Lepradorf Madje Dogbo, dem Behindertenheim Bethesda oder verschiedenen Schulprojekten, Kindergärten und Caritasstationen engagiert sich der Verein aktuell für den Aufbau einer mobilen Krankenstation. Sie soll die Menschen in abgelegenen Dörfern im Busch versorgen – der Verein versorgt die mobile Krankenstation mit Medikamenten und kleinen medizinischen Geräten.

Wer den Verein „Hilfsprojekte Benin/Afrika“ und damit die Projekte im westafrikanischen Land unterstützen will, kann entweder den Frühlingsbasar besuchen, oder auf das Spendenkonto des Vereins spenden.

Spendenkonto

Hilfsprojekte Benin/Afrika e.V.

Sparkasse Olpe

IBAN: DE94 4625 0049 0018 0051 81

BIC: WELADED10PE

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