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Viel Applaus im Lyzeum

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Das von Gudrun Schumacher vorbereitete Klarinettenensembles Annika Linse, Nicola Wolfschläger, Victoria Kaufmann und Jan Siewer (von links).
Das von Gudrun Schumacher vorbereitete Klarinettenensembles Annika Linse, Nicola Wolfschläger, Victoria Kaufmann und Jan Siewer (von links).

Im Novemberkonzert der städtischen Musikschüler wurde kürzlich erneut sichtbar, dass dem Ensembleunterricht am Institut ein hoher Stellenwert eingeräumt wird.

Olpe.

Allein vier größere Gruppierungen präsentierten sich dem zahlreich erschienen Publikum. Neben Beiträgen unter anderem aus dem Fachbereich Klavier – hier besonders auch Werke für sechs Hände – wurden speziell die beiden Ensembles aus der Klarinettenklasse Gudrun Schumachers und der Fagottklasse von Gudrun Kröniger mit großem Applaus belohnt.

Ihre Schülerinnen Elisabeth Harnischmacher, Maria Kretschmer sowie als Gäste von der Musikschule Wenden Jana Lange und Lisa Grebe interpretierten gekonnt zwei Sätze aus einer Komposition von Peder Schall, einem Zeitgenossen von Ludwig van Beethoven.

Höhepunkt war der berühmte Kanon von Johann Pachelbel in der Version für vier Klarinetten musiziert durch Annika Linse, Viktoria Kaufmann, Jan Siewer aus der Klarinettenklasse von Gudrun Schumacher und Nicola Wolfschläger, die von Guido Simon unterrichtet wird. Gudrun Schumacher hatte in den vergangenen Wochen alle vier Musiker bestens vorbereitet. Kanon und Gigue in D-Dur ist das populärste Werk des Nürnberger Barockkomponisten Johann Pachelbel. Vielfach wird er über dieses Werk identifiziert. Das Musikstück basiert auf einer permanent wiederholten Bassfigur (Ostinato). Diese Aufgabe wurde von Jan Siewer an der Bassklarinette gekonnt übernommen. Es handelt sich um den einzigen von Pachelbel komponierten Kanon, wovon zahlreiche Aufnahmen, Versionen und Bearbeitungen existieren. Die Harmonie-Folge wird durch alle Musikrichtungen verwendet.

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