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Die Vision Vinzenz Pallottis

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?Vinzenz Pallotti? von Oskar Kokoschka.
?Vinzenz Pallotti? von Oskar Kokoschka.

Ein wenig "verrückt" muss er schon gewesen sein, denn er hat nicht viel auf Konventionen gegeben und sich nie entmutigen lassen. Für ihn standen die Erneuerung sowie Verkündigung des Glaubens und Werke der Liebe im Mittelpunkt. Die Rede ist von Vinzenz Pallotti, der vor 50 Jahren von Papst Johannes XXIII. heilig gesprochen worden ist.

Die pallottinischen Gemeinschaften wollen dieses Jubiläum in diesem Jahr besonders begehen. Dabei steht auch Pallottis Vision von Kirche im Mittelpunkt, die für Pallottis Zeit und auch heute noch für manchen Verantwortlichen in der Kirche revolutionär war bzw. ist. Pallotti erkannte früh die Berufung aller Menschen zum Apostolat. Gelebt wird diese Idee heute in der pallottinischen Unio, in der Pallottiner, Pallottinerinnen und Laien gleichberechtigt Verantwortung übernehmen. Dies wird sich auch im Festgottesdienst am heutigen Sonntag, 20 Januar, ausdrücken. So erneuern im Rahmen des Gottesdienstes nicht nur die Olper Pallottiner, sondern auch Pallottinerinnen und Laien ihre Versprechen bzw. apostolische Verpflichtungen.

Der Gottesdienst bildet für die pallottinischen Gemeinschaften in Olpe gleichsam einen ersten Höhepunkt im Jubiläumsjahr, zu dem ein vielfältiges Programm auf die Beine gestellt wurde. Der Festgottesdienst zum Hochfest Pallottis wird um 10.30 Uhr beginnen. Für die Festpredigt konnte Pater Ulrich Scherer SAC gewonnen werden. Scherer ist ein echter "Pallotti-Kenner", der seit drei Jahren das Pallotti-Institut an der Theologischen Hochschule in Vallendar leitet.

Musikalisch wird die Messe vom Vinzenz-Pallotti-Chor, unter Leitung von Johannes Weisgerber, mitgestaltet. Im Anschluss an den Gottesdienst sind alle Gottesdienstteilnehmer zu einem kleinen Umtrunk eingeladen.

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