Starkes Wachstum – Ausbau des Geschäftsfeldes „Immobilie“

Volksbank Olpe-Wenden-Drolshagen blickt optimistisch in die Zukunft

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Bauen das Geschäftsfeld rund um die Immobilie weiter aus (v.l.): die Immobilien-Fachmänner Matthias Humpert und Michael Koschig sowie das Vorstandsduo der Volksbank Olpe-Wenden-Drolshagen Marco Heinemann und Markus Stottmeyer. 

Olpe. Die Bilanzsumme steigt um 10 Prozent auf rund 700 Millionen Euro, die Kundeneinlagen wachsen um 12,3 Prozent und das Geschäftsfeld rund um die Immobilie wird ausgebaut: Das Vorstandsduo Marco Heinemann und Markus Stottmeyer der Volksbank Olpe-Wenden-Drolshagen zog eine positive Bilanz des Jahres 2018 im 145. Jahr des Bestehens der Genossenschaftsbank.

Gemeinsam mit den „ImmoXperten“ Michael Koschig und Matthias Humpert haben die Banker sich ein klares Ziel gesetzt: Marktführer im Immobiliengeschäft des Kreises Olpe zu werden. „Wir denken, dass der Bereich ein hohes Entwicklungspotential hat. Daher steht der Ausbau dieses Geschäftsfeldes weiterhin im Fokus der strategischen Entwicklung der Volksbank“, so Marco Heinemann.

Seit dem 2. Januar haben daher die Volksbank Immobilienwelt als Teil der Volksbank Olpe-Wenden-Drolshagen und die Immobilienagentur Humpert und Koschig ihre Kräfte in einer eigenständigen Gesellschaft – mit der Eigenmarke „Volksbank immoXperten“ – unter dem Dach der Volksbank gebündelt. „Wir verfügen über 20 Jahre Erfahrung auf dem Immobilienmarkt des Kreises Olpe und gehören zu den Marktführern bei der Vermittlung von Wohn- und Gewerbeimmobilien“, erläuterte Matthias Humpert.

Ziel sei es, Leistungsbereiche rund um die Immobilie stetig auszubauen – und das in zwei Standorten in der Franziskanerstraße 16 in Olpe und der Kölner Straße 27 in Attendorn. Neben der Immobilienvermittlung (Kauf und Miete) sind auch die Hausverwaltung, Baufinanzierung und Absicherung sowie die „punktuelle Projektentwicklung“, so Heinemann, Teile des Angebots. Humpert und Koschig werden gemeinsam mit Michael Tautz, Bereichsleiter Firmenkunden und Baufinanzierungen der Volksbank, Geschäftsführer der neuen Tochtergesellschaft.

Insgesamt wehte der „Wind of change“ 2018 durch die Volksbank Olpe-Wenden-Drolshagen, schmunzelte Vorstand Markus Stottmeyer: „Wir haben uns und unseren Mitarbeitern viel abverlangt, aber wir sind noch nicht am Ziel.“

Bilanzsumme steigt um knapp 10 Millionen Euro

Trotzdem könne man ein „bemerkenswertes Wachstum“ verzeichnen: Die Bilanzsumme der Bank stieg um knapp 10 Prozent und 700 Millionen Euro: „Grundlage dieses Erfolges ist ein Anstieg der Kundeneinlagen um 12,3 Prozent auf 522 Millionen Euro“, so Stottmeyer. Die Volksbank sei außerdem ein wichtiger Wirtschaftsfaktor der Region und konnte mehr als 91 Millionen Euro Neuzusagen im Kreditgeschäft geben, davon 42 Prozent im gewerblichen und 58 Prozent im privaten Bereich.

„Das Wertpapier- und Depotgeschäft war in 2018 das erfolgreichste der Geschichte der Volksbank“, so Vorstandsmitglied Stottmeyer weiter. Zwar sei der Rohertrag gegenüber dem Vorjahr um 5,9 Prozent gestiegen, allerdings hinterlassen auf der Aufwandsseite die Auswirkungen aus Regulatorik, Digitalisierung, der anhaltenden Niedrigzinsphase und der allgemeinen Preissteigerungen ihre Spuren: Der Verwaltungsaufwand stieg um 3,4 Prozent.

Trotz immer schwieriger werdenden Rahmenbedingungen – der „Brexit“, die US-Handelspolitik oder Streitigkeiten innerhalb der EU wurden als Beispiele benannt – und dank eines soliden Risikomanagements „ist es uns möglich, das Eigenkapital und angemessener Weise zu stärken und eine stabile Dividende an unsere Mitglieder ausschütten zu können“, ergänzte Marco Heinemann. Dieser erläuterte anschließend die „Regional-Bilanz“ der Genossenschaftsbank: 122 Mitarbeiter, 15 Azubis in acht Standorten, Gehalts- und betriebliche Rentenzahlungen von 6,6 Millionen Euro, 2,8 Millionen Euro an Lohn-, Körperschafts- und Gewerbesteuer, Auftraggeber für Handwerk und Dienstleistungen in der Region sowie die Unterstützung von 118 heimischen Vereinen, Einrichtungen und Institutionen mit Spenden oder Sponsoring von insgesamt über 130.000 Euro. 

Umstellung der Bankensoftware

„Es ist uns eine Herzensangelegenheit und ein Ausdruck unserer Dankbarkeit für das Engagement der Ehrenamtler, die so dazu beitragen, dass unsere Region so lebenswert ist“, betonte Heinemann. Ausgebaut werde außerdem das digitale Leistungsangebot der Volksbank Olpe-Wenden-Drolshagen. „Desweiteren sind wir zu Jahresbeginn eine Kooperation mit der TeamBank eingegangen – wir können jetzt den aus der Werbung bekannten ,easy credit‘ anbieten“, schloss Heinemann.

Das Jahr wird außerdem durch eine Umstellung der Bankensoftware mit Stichtag 15. Juni geprägt. „Die Komplexität ist gewaltig und eine große Herausforderung für unsere Mitarbeiter“, sagte Markus Stottmeyer. Über die Auswirkungen auf Mitglieder und Kunden werde die Volksbank aber umfassend und rechtzeitig informieren.

„Trotz vieler Herausforderungen und schwieriger Rahmenbedingungen blicken wir weiterhin optimistisch in die Zukunft“, so das Vorstandsduo abschließend. „Das Vertrauen unserer Mitglieder und Kunden sowie das Engagement unserer Mitarbeiter helfen uns dabei.“

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