Wilder Westen in Saßmicke

Wilder ist selbst der 'Wilde Westen' nicht: Hobby-Indianerin Martina Döbbeler aus Welschen Ennest war zu Gast im integrativen Kindergarten Saßmicke.

Saßmicke/Welschen Ennest. "Wie eine richtige Indianerin!" So staunten die Kinder des integrativen Kindergartens in Saßmicke, als sie Martina Döbbeler in ihrer Indianertracht gegenüberstanden.

Da sich im integrativen Kindergarten zur Zeit alles um das Thema "Wilder Westen" und Indianer dreht, wurde die "Hobby-Indianerin" als besonderes Highlight eingeladen. An drei Vormittagen präsentierte diese in der Turnhalle ihre gesammelten Materialien und Gegenstände, wie Felle, Kleidung, Jagdwaffen, Essgeschirr und vieles mehr und gewährte den Kindern realistischen Einblick in das Leben der Indianer.

Klar, dass die Kinder dann auch selbst einmal Indianer sein wollten. So durften sie dann alles ausprobieren und anfassen, immer mit entsprechenden Erklärungen von Martina Döbbeler.

"Damals hatten die Indianerkinder mit Behinderungen einen ganz besonderen Status in der Indianergemeinschaft und alle kümmerten sich um sie", erzählte Martina Döbbeler und traf damit den Nerv des integrativen Kindergartens. Vor allem für die Kinder mit Behinderungen konnten durch das Fühlen der unterschiedlichen Felle und Materialien ein tolles Erlebnis: weich und hart, seidig und kühl, der Tastsinn wurde gefordert.

Nachdem Martina Döbbeler den Kindern ausreichend Rede und Antwort gestanden hatte, erlernten die Kinder mit ihr einen wilden Indianertanz. Für die tollen Tage bedankten sich die Kindergartenkinder und überreichten ihr ein selbst gemachtes Geschenk.

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