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WIRO gewinnt erneut

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Bereits zum zweiten Mal ist der Werkzeugbau WIRO aus Olpe zum Gesamtsieger des Wettbewerbes "Excellence in Production" und damit zum Werkzeugbau des Jahres 2008 gekürt worden.

Es handelt sich um einen der begehrtesten Industriepreise in Deutschland, um den sich über 320 Betriebe aus Deutschland, Österreich und der Schweiz beworben haben. Neben dem Bundeswirtschaftsministerium, dem Fraunhofer Institut und der RWTH Aachen sind auch die größten deutschen Industrie-verbände in der Jury vertreten.

Bereits 2006, bei der ersten Teilnahme, konnte WIRO diesen Wettbewerb gewinnen. Damals musste man sich den Gesamtsieg noch mit der Audi AG teilen. Diesmal jedoch setzte sich WIRO nicht nur in der Kategorie "externer Werkzeugbau unter 100 Mitarbeitern" durch, sondern verwies auch im Vergleich aller Werkzeugbaubetriebe im Finale, renommierte Firmen wie Audi, ZF Sachs und Hilti, auf die Plätze. Die Jury hob besonders den hohen Grad an Innovationsfähigkeit und -bereit- schaft des Unternehmens sowie die besondere Zuverlässigkeit und Flexibilität gegenüber Kunden hervor. Bemerkenswert sei aber vor allem der hohe Exportanteil der Hochleistungs-Werkzeuge von mehr als 90 Prozent. Der Spezialist für technologisch anspruchsvolle Werkzeuge zur Herstellung von Verschlüssen und Tubenkomponenten zeichne sich durch seine enormen Entwicklungsleistungen aus. Beeindruckt war die Jury von einem 64 + 64-fach Etagenwerkzeug, welches trotz Sonderfunktionen wie Ausschrauben und Zudeckeln rund eine Million Verschlüsse pro Tag produziert. Vorbildlich ist auch die Ausbildung bei WIRO, von 38 Mitarbeitern sind sieben in der Ausbildung.

WIRO wurde 1971 durch Wilfried Rohlje in Kirchhundem gegründet. Mittlerweile wird das nun in Olpe ansässige Unternehmen in zweiter Generation von Reiner Rohlje geleitet. Auch die dritte Generation ist bereits im Unternehmen tätig. Zurzeit entsteht bei WIRO eine neue Fertigungshalle, die nach neuesten Erkenntnissen der Umwelttechnik geothermisch beheizt und gekühlt wird.

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