1. SauerlandKurier
  2. Kreis Olpe

So lief der Start im Impfzentrum im Kreis Olpe

Erstellt: Aktualisiert:

Von: Hartmut Poggel

Kommentare

Ennest Impfzentrum Kreis Olpe Start
Hedwig Olbrich erhielt von Daniela Ortmann die erste Impfung gegen Corona. © Hartmut Poggel

Das Impfzentrum Kreis Olpe am Heggener Weg in Ennest hat seine Arbeit aufgenommen. Hedwig Olbrich (85) aus Wenden und Jakob Radmacher (83) aus Drolshagen waren am Montag um 14 Uhr die ersten beiden „Ü80“-Senioren, die den unter Umständen lebensrettenden Stich gegen das Corona-Virus in den Oberarm erhielten. Morgens um 11 Uhr waren 500 Impfdosen für diese Woche angeliefert worden, der Start verlief reibungslos.

Ennest/Kreis Olpe - Stefan Spieren, ärztlicher Leiter des Impfzentrums Kreis Olpe, und das 50-köpfige Impfteam haben wie vorgesehen ihre Arbeit im Kampf gegen das Corona-Virus aufgenommen. „Wir verimpfen, was wir bekommen“, so Spieren. Zunächst wird jeweils ab 14 Uhr geimpft, für diese Woche stehen 500 Dosen zur Verfügung für die Erstimpfung der Senioren. Ein 50-köpfiges Team mit medizinischem Personal, Apothekern und DRK-Helfern kümmert sich um den rund einstündigen Ablauf. Bis Mittwoch ist eine Impfstraße, ab Donnerstag sind dann zwei Impfstraßen belegt.

„Wir impfen zwei Wochen lang zunächst ab 14 Uhr. In dieser Zeit können wir uns einarbeiten und auch mögliche ‚Kinderkrankheiten‘ in den Abläufen abstellen“, ergänzte DRK-Kreisvorstand Torsten Tillmann während des Presserundgangs zur Eröffnung des Zentrums. In den ersten drei Wochen werden ausschließlich Erstimpfungen verabreicht. „Niemand geht hier aber hinaus, ohne einen Termin für die Zweitimpfung zu erhalten“, so Stefan Spieren: Am Ende der Impfstraße wartet der „Rote Punkt“, dort vergibt ein Mitarbeiter die Zweittermine.

Ennest Kreis Olpe Impfzentrum Eröffnung
Jakob Radmacher aus Drolshagen wurde von Birgit Leowald geimpft. © Hartmut Poggel

85 Anmeldungen gab es zum Start, niemand sagte ab. „Das Wetter kann einem Sauerländer nichts anhaben, schon gar nicht, wenn es um einen wichtigen Termin geht“, schmunzelte Stefan Spieren. Sollten jedoch kurzfristig eine Absage kommen, werden die überzähligen Dosen im Team verimpft.

Ennest Impfzentrum Eröffnung
Der „Rote Punkt“. Hier gibt es am Ende den Termin für die Zweitimpfung. © Hartmut Poggel

Spieren und sein Team empfehlen, den „Personalbogen“ bereits ausgefüllt mitzubringen, um so die Verweildauer zu verringern. Ferner sollte leichte Kleidung – T-Shirt und Jacke – getragen werden, das Zentrum ist ausreichend beheizt. Nach dem „Pieks“ in den Oberarm sollten die Geimpften noch 30 Minuten im Ruheraum bleiben, um „runterzufahren“. „Das ist nur eine Empfehlung, kein Muss“, so die Verantwortlichen.

Auch interessant

Kommentare