Drei Regionen bekommen millionenschwere Förderung des Landes NRW

Sektkorken dürfen knallen: Südwestfalen bekommt Zuschlag für REGIONALE

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Die Region Südwestfalen hat in ihrer Bewerbung das Thema Digitalisierung in den Fokus gerückt.

Kreis Olpe. Die Sektkorken dürfen knallen: Südwestfalen hat den Zuschlag für die REGIONALEN 2022 und 2025 erhalten und darf nach 2013 ein weiteres Mal das umfangreiche Strukturförderprogramm ausrichten. 

Diese Entscheidung des Kabinetts hat die Landesregierung heute (13. März) in einer Pressemitteilung mitgeteilt. Neben Südwestfalen mit den Kreisen Soest, Olpe, Siegen-Wittgenstein, dem Märkischen Kreis und dem Hochsauerlandkreis dürfen sich auch das Bergische Rheinland sowie Ostwestfalen-Lippe freuen.

REGIONALEN verbessern die interkommunale Zusammenarbeit von Städten und Gemeinden und stärken dadurch die Regionen, deren Wirtschaft, den Tourismus und die Mobilität der Menschen vor Ort. Aus insgesamt sieben Bewerbern hat das Landeskabinett nun die oben genannten drei Regionen ausgewählt, die sich für die Durchführung der REGIONALEN 2022 und 2025 beworben haben. Die konkrete zeitliche Abfolge wird noch festgelegt. Die Kooperationen von Kreisen, Städten und Gemeinden werden somit mit Fördermitteln des Landes NRW in dreistelliger Millionenhöhe unterstützt.

Stadtentwicklungsminister Michael Groschek sagte nach der Kabinettsentscheidung: „Die REGIONALEN in NRW haben sich zu echten Rennern entwickelt und sind bundesweit einzigartig. Sie eröffnen der jeweiligen Region vielfältige Möglichkeiten, das Lebensumfeld der Menschen attraktiver zu gestalten. Mit Hilfe der REGIONALEN verbessert sich fast automatisch die Schlagkraft der Regionen. Das große Interesse und die bemerkenswerte Qualität der Bewerbungen zeigen einmal mehr, wie wichtig dieses Format für die Entwicklung der Regionen des Landes ist.“ Das Landeskabinett hat sich mit dieser Entscheidung der einstimmigen Empfehlung der Fachjury angeschlossen. Bei allen drei Wettbewerbsbeiträgen handelt es sich um strukturell und konzeptionell angelegte Bewerbungen, die Themen von Stadt-Land-Beziehungen in überzeugender Weise und mit erfolgversprechenden regionalen Strategien angehen. 

„Wir freuen uns sehr über die Entscheidung und das damit verbundene Vertrauen der Landesregierung in unser Konzept. Danke allen, die so intensiv an der Bewerbung mitgearbeitet und sie zum Erfolg geführt haben“, so Olpes Landrat Frank Beckehoff, der in diesem Jahr als Aufsichtsratsvorsitzender der bei der Bewerbung federführenden Südwestfalen Agentur fungiert. „Unser Konzept mit einer nachhaltig und strategisch angelegten Regionale und dem Schwerpunkt auf dem Thema Digitalisierung ist perfekt aufgegangen.“ Das sieht auch Hubertus Winterberg, Geschäftsführer der Südwestfalen Agentur so: „Wir haben gut durchdachte Initialprojekte im Rahmen einer klugen Strategie erarbeitet. Zudem konnten wir die Jury überzeugen, dass die Region auch nach dieser relativ kurzen Zeit erneut ein Strukturförderprogramm benötigt, um drängende gesellschaftliche und wirtschaftliche Probleme zu lösen. Wir haben gemeinsam überlegt, formuliert und zusammengestanden - das hat überzeugt.“

Digital – nachhaltig – authentisch. Mit dieser so genannten Südwestfalen-DNA war Südwestfalen ins Rennen gegangen. Südwestfalen möchte verhindern, dass insbesondere junge Menschen die Region verlassen und setzt hierfür ganz auf die Digitalisierung. Beispielsweise sollen mit digitalen Plattformen Mobilität der Menschen vor Ort erhöht oder die gesundheitliche Versorgung verbessert werden.

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