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Auszeit vom Aufräumen: Frauen aus Dernau zu Gast in Elben

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Die Frauen aus Dernau gestalteten beim Besuch in Elben die Messe.
Die Frauen aus Dernau gestalteten beim Besuch in Elben die Messe. © Privat

Nach „Elben unterstützt Dernau“ heißt der Slogan nun „Elben begegnet Dernau“: Die Frauengemeinschaft besuchte am Donnerstag das Elber Jugendheim.

Elben - Nach einem Mittagessen beim Landgasthof Scherer in Schönau und einer Andacht in der St.-Helena-Kirche in Elben organisierten 10 der 130 St.-Helena-Frauen Elben-Scheiderwald in Zusammenarbeit mit dem Verein für Dorfgemeinschaftsausgaben für die etwa 40 Frauen der Frauengemeinschaft einen Kaffeeklatsch im Jugendheim.

Neben Kaffee und Kuchen gab es eine Kerze mit der Aufschrift „Schön, dass Du da bist“ als Gastgeschenk und eine Lesung von Herbert Straßburger aus Ottfingen. Auch er hat persönliche Kontakte in Dernau, weshalb ihm das Projekt sehr am Herzen liegt.

Initiiert wurde die Aktion durch Peter Niklas, Ortsvorsteher von Elben, und Hubertus Sieler, Initiator von „Elben unterstützt Dernau“. Hilfsgelder gab es außerdem von dem Förderprogramm „2000x1000 Euro für das Engagement“.

Die besondere Organisation der Andacht zum passenden Thema „Zuversicht“ erfolgte durch Pauline Schulze, Silvia Blum und Johanna Schledorn, ebenfalls Mitglieder der Frauengemeinschaft (kfd) Elben-Scheiderwald. Bei den Frauen der kfd stießen sie auf Begeisterung. Hildegard Wolff, Vorsitzende der kfd Dernau, war sichtlich gerührt über alle Bemühungen und sprach von einem „großen Privileg“, eine Auszeit in Elben genießen zu dürfen.

„Viele Frauen mussten ihre Häuser verlassen und in Ferienwohnungen oder zu Bekannten ziehen“, berichtete Hildegard Wolff. Durch das Projekt „Elben begegnet Dernau“ haben sich viele der Frauen das erste Mal seit dem Unglück wiedergesehen.

Da die Aktion eine so große Begeisterung auslöste, ist bereits ein weiteres Projekt am 26. November geplant. Nach einer vorweihnachtlichen Andacht in der Elber Kirche soll auf dem Parkplatz vor dem Jugendheim ein kleiner Weihnachtsmarkt stattfinden, dessen Erlös ebenfalls an die Flutopfer gespendet werden soll. Bis dahin wird fleißig gebastelt, damit Besucher aus nah und fern die weihnachtlichen Artikel erwerben können.

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