Schwitzen für die gute Sache

Benefiz-Radsportveranstaltung „Tour der Hoffnung“ gastiert in Wenden

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Jubel für die Spende: Bürgermeister Bernd Clemens (2.v.r.) freute sich sehr, dass 11.000 Euro für krebskranke Kinder zusammenkamen.

Wenden – „Dass es hier so rund geht, hatte ich tatsächlich nicht erwartet“, schmunzelte Wendens Bürgermeister Bernd Clemens. Denn vor dem Startschuss für die Wendsche Kärmetze gab es am Donnerstagmittag ein weiteres Highlight am Rathaus: Die „Tour der Hoffnung“, eine Benefiz-Radsportveranstaltung zur Unterstützung krebs- und leukämiekranker Kinder, machte Station in Wenden. Mit dabei: zahlreiche Prominente aus Sport und Politik.

„Es ist wunderbar, dass sich so viele Menschen dafür engagieren, kranken Kindern Hoffnung zu schenken“, so der Wendener Bürgermeister Clemens. Er freute sich sichtlich, die Spendensumme von 11.000 Euro an Petra Behle, Biathlon-Gold-Olympionikin und neunfache Weltmeisterin sowie Schirmherrin der diesjährigen „Tour der Hoffnung“, übergeben zu können. 

„Wundern Sie sich nicht, auf dem Scheck stehen 10.900 Euro – da sind heute morgen kurzfristig 100 Euro zu gekommen“, sagte Clemens. Die Summe kam dank vieler Einzelspenden zusammen: „Ich freue mich sehr, meinen Amtsvorgänger Peter Brüser heute als Vertreter des Lions-Clubs Olpe-Kurköln hier begrüßen zu können: Der Lions-Club hat mit 3000 Euro den größten Batzen zur Spende beigetragen“. 1500 Euro kamen von der Gemeinde Wenden sowie der Sparkasse Olpe-Wenden-Drolshagen, 1000 Euro steuerte außerdem die Schaustellervereinigung dazu. 

Weitere Spenden kamen von der Volksbank Olpe-Drolshagen-Wenden, der Partnergemeinde Dingelstädt, der Hünsborner Wernerschaft und zahlreichen heimischen Unternehmen. „Das ist der Wahnsinn“, jubelte Petra Behle. Ihr Dank galt vor allem den Teilnehmern am Rad, die kräftig die Werbetrommel für die „Tour der Hoffnung“ rühren und so für die Spenden für krebskranke Kinder sorgen. „Das sind alles unglaublich engagierte Menschen, wir sitzen alle in einem Boot und sind mittlerweile fast wie eine Familie“. 

Tross mit 185 Radfahrern

Nachdem der Tross mit 185 Radfahrern – darunter auch die „Lokal-Matadore“ Dietmar Heß, Bürgermeister von Finnentrop, Christian „Pille“ Pilz und Wolfgang Kinkel – von der Polizei begleitet sicher am Rathaus eintraf, begrüßte Sportreporter Werner Damm einige der Teilnehmer exemplarisch – darunter Radsportler Gustav-Adolph Schur (1xOlympia Silber, Olympia-Bronze, 2x WM- Gold, Sieger Friedensfahrt), mit 88 Jahren der älteste Teilnehmer im Feld, oder Leichtathletin Ellen Wessinghage, Sportlerin des Jahres 1975: „Mich kennt doch gar keiner mehr“, schmunzelte sie, was Damm natürlich genau wissen wollte. Und natürlich: Nahezu alle Hände im Publikum gingen in die Höhe, was der Europameisterin ein Lächeln ins Gesicht zauberte. 

Im Gespräch (v.l.): Ex-Fußballprofi Hans-Josef Kapellmann, Reporter Werner Damm, Trainerlegende Felix Magath und Ex-Eiskunstläuferin Marina Kielmann.

Ex-Bundesliga-Profi Dr. Hans-Josef (Jupp) Kapellmann sowie Trainerlegende Felix Magath bat Damm ebenso kurz nach vorne wie Dr. Franz-Josef Kemper, Europa- und Weltrekordler auf 800 Metern und seit 20 Jahren Teilnehmer der „Tour der Hoffnung. „Das ist etwas Besonderes – man hat ein Gefühl, wie am Familientreffen und tut gleichzeitig etwas Gutes.“ 

"Tour der Hoffnung" macht Station in Wenden

Nachdem Jessica Kestler, musikalische Botschafterin der Tour und Musicaldarstellerin, Teilnehmer und Publikum gleichermaßen mit dem Song „Licht am Horizont“ begeisterte, ging es für das Teilnehmerfeld zurück auf´s Rennrad und weiter in Richtung Nümbrecht – schwitzen für die gute Sache.

Weitere Infos gibt es auf der Homepage. 

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