Schnelles Netz in Heid und Rothemühle verfügbar

Mit Vollgas auf der Datenautobahn

Die Vertreter der Telekom, Armin Judas und Ralf Engstfeld, freuten sich mit Peter Vogelsang, Gemeinde Wenden sowie Ortsvorsteher Bruno Weber (v.l.) über die schnellere Anbindung ans Internet. Foto: Saskia Schneider

Rothemühle Heid. Gute Nachrichten für alle „Surfer“ in Rothemühle und Heid: Der Ausbau des Glasfasernetzes ist termingerecht abgeschlossen worden – somit können nun auch die mehr als 400 Haushalte im Internet mit bis zu 50 Mbit pro Sekunde surfen.

Nachdem 2012 der Ausbau für das schnellere Internet in Schönau begann, sind nun auch Rothemühle und Heid erschlossen. Mit drei Standorten der Multifunktionsgehäusen und 1,5 Kilometer verlegten Glasfaserkabeln sowie einigen an Tiefbauarbeiten, zog Projektleiter der Telekom Armin Judas am Freitagmorgen eine positive Bilanz: „Alles hat fristgerecht geklappt und wir freuen uns, den Nutzern nun diesen Zugang bieten zu können.“ Der kommunale Ansprechpartner der Telekom, Ralf Engstfeld erklärt: „Von alleine wird das Internet nicht schneller: Dazu müssen Kunden den Anschluss bestellen.“ Die Möglichkeit bietet sich zum Beispiel von Montag, 18. bis Freitag, 22. Januar, im Promotionsbus, der an der Tankstelle Knebel in Rothemühle steht. Als nächstes wird auch Elben an die „Datenautobahn“ angeschlossen. Auch für die Hünsborner wird es 2016 einen schnelleren Zugang geben. Dazu Peter Vogelsang, als Vertreter der Gemeinde Wenden: „Insgesamt 170.000 Euro aus eigenen Mitteln hat die Gemeinde Wenden in das Projekt Breitbandausbau gesteckt, natürlich haben wir zudem noch Fördergelder bekommen“, erklärt Vogelsang. Unterstützung erhielt die Gemeinde neben der Telekom auch von den Ortsvorstehern aus Heid und Rothemühle, Stefan und Bruno Weber. Auch die Bezirksregierung Arnsberg mit Michael Opitz unterstütze das Projekt, so Peter Vogelsang.

Mit Hilfe der Breitbandförderung des Kreises Olpe wird außerdem noch Dörnscheid und Römershagen erschlossen, sodass alle größeren Dörfer mit einem zuverlässigen, schnellen Breitbandanschluss ausgestattet sein werden. Für kleinere Dörfer und Höfe empfiehlt Armin Judas den Umstieg auf LTE.

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