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Im Dienst am Nächsten

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Beim dritten Neujahrsempfang im Caritas-Zentrum Wenden begrüßten Einrichtungsleiter Vinzenz Hohleweg und die Leiterin des Sozialen Dienstes, Anne Böhler, die zahlreichen ehrenamtlichen Mitarbeiter/innen.
Beim dritten Neujahrsempfang im Caritas-Zentrum Wenden begrüßten Einrichtungsleiter Vinzenz Hohleweg und die Leiterin des Sozialen Dienstes, Anne Böhler, die zahlreichen ehrenamtlichen Mitarbeiter/innen.

Zum dritten Mal wurden kürzlich die ehrenamtlichen Mitarbeiter des Caritas-Zentrums-Wenden zum Neujahrsempfang eingeladen. Im großen Saal des St.

Josefshauses ging Einrichtungsleiter Vinzenz Hohleweg auf die Veränderungen in der Gesellschaft ein, die leider auch einen gewissen Werteverfall mit sich gebracht haben.

„Aus unserem Miteinander füreinander ist oft ein jeder für sich und gegen alle anderen unterwegs. Doch Gott sei Dank“, so Hohleweg mit Blick in die große Runde, „geht es auch anders. Dort, wo die Werte noch wertvoll sind und wo Caritas im Ursprung seiner Bedeutung gelebter Alltag ist, wo Sie sich als ehrenamtlich tätige Mitarbeiter einbringen, setzt das Miteinander füreinander ein deutliches Zeichen.“

Für den uneigennützigen Dienst am Nächsten und das vielfältige Engagement sprach Hohleweg den Teilnehmern auch im Namen der rund 150 beruflich tätigen Mitarbeiter Respekt und Anerkennung aus. Dank des Einsatzes der weit mehr als 100 Ehrenamtler könnten neben der ehrenamtlich betriebenen Kaffeestube zahllose kleine und große Veranstaltungen angeboten werden, die den Alltag der Bewohnerinnen und Bewohner attraktiver und lebendig machen.

Neubau des St. Josefsheimes

Exemplarisch nannte er die Karnevalsfeiern mit der Caritaskonferenz, die Krankentage und Tanzgruppenvorführungen, die Scheunenfeste und Rollstuhltage, die Schützenfrühschoppen und Heimschützenfeste, die Kirmes und Sommerfeste, die Skatrunden und Vorlesestunden, Gesellschaft und viel Musik, wofür im Besonderen die „Evergreens“ verantwortlich zeichnen, Besuche und Begleitungen, die Advents-, Weihnachts- und Abschiedsfeiern sowie Gottesdienste.

378 Menschen aus Wenden und 272 aus Drolshagen nahmen ambulante Leistungen in Anspruch. Dafür waren 106.000 Einsätze erforderlich. Mehr als 50 Männer und Frauen freuen sich täglich über das Essen auf Rädern. Auch die Tagestreffs werden in beiden Stationen gut angenommen. 81 Menschen wurden intensiv durch den Caritas-Hospizdienst „Camino“ begleitet.

Im St. Josefsheim wurden 166 Personen begrüßt, darunter 60 in der Kurzzeitpflege. Leider würden von den 94 Plätzen in der Regel nur noch 80 bis 84, manchmal auch weniger, dauerhaft belegt. Hier mache sich der im Wettbewerb deutlich geringere Komfort bemerkbar.

Das soll sich jedoch bald ändern, denn wie bekannt ist, steht der Neubau der Einrichtung auf dem Plan. „Derzeit befinden wir uns im Abstimmungsverfahren mit dem Kreis Olpe und dem Landschaftsverband“, erklärte Hohleweg. „Die Pläne sind erstellt und ein Rahmenkonzept liegt vor.“ Die vorbereitenden Arbeiten sollen im Frühjahr starten. So müssen u. a. vorübergehend alternative Parkplätze geschafft, die Abfallentsorgung räumlich anders organisiert und das alte Gebäude (Krewet-Haus) abgerissen werden. „Ich freue mich auf diese neue Wegstrecke eines Überganges von einer alten in eine neue Einrichtung gemeinsam mit Ihnen“, betonte Hohleweg.

Als Dankeschön für ihren ehrenamtlichen Einsatz erhielten die Teilnehmer nach einem Neujahrsgruß der Leiterin des Sozialen Dienstes, Anne Böhler, den Caritas-Kalender 2015. Bei einem guten Essen kamen die Mitglieder der Skatrunde, des Schützenvereins, des Singekreises, der Strickgruppe, des ehrenamtlichen Besuchsdienstes, des Caféstuben-Teams und die vielen Einzelpersonen, die sich ehrenamtlich einbringen, schnell miteinander ins Gespräch.

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