12 Millionen Euro investiert

„Dornseifer“ legt Grundstein für neuen Wurstbetrieb

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Stephan Kurzinsky (Architekturwerkstatt „infra plan“), Friedhelm Dornseifer, Jörg Dornseifer, Peter Dornseifer, Bürgermeister Bernd Clemens, Herbert Munschek (Planungsgesellschaft Munschek) und Stephan Hundhausen (Bauunternehmen Hundhausen, v.l.), legten gemeinsam den Grundstein für den Neubau.

Hünsborn. Vom „Stubenladen“ zur Unternehmensgruppe – die Firma „Dornseifer“ kann den gestrigen Freitag, 12. April, als einen weiteren Eckpfeiler in ihrer Unternehmensgeschichte markieren, denn die Verantwortlichen des Betriebs legten nun den Grundstein für ihren Neubau in Hünsborn.

„Es ist ein ehrwürdiger Tag“, begrüßte Peter Dornseifer, gemeinsamer Geschäftsführer der Firma „Dornseifer“ mit seinem Vater Friedhelm und Bruder Jörg, die anwesenden Gäste zur Grundsteinlegung des Neubaus, welcher Platz für einen neuen Wurstbetrieb und eine neue Frischeküche bieten soll, im Hünsborner Industriegebiet. 

Nachdem ein verheerendes Feuer am 11. November 2016 die Frischeküche in Langenfeld in Schutt und Asche legte, entschieden sich die Geschäftsführer statt für einen Wiederaufbau in Langenfeld für einen Ausbau des Standortes in Hünsborn. Somit sind Metzgerei, Küche und Bäckerei künftig an einem Ort. Großer Dank gelte dabei vor allem Bürgermeister Bernd Clemens, der Gemeinde Wenden sowie dem Kreis Olpe für die gute Zusammenarbeit und das konstruktive Miteinander, so Peter Dornseifer. Mit dem Erwerb des Grundstückes und dem jetzigen Neubau rücke man näher an Hünsborn heran, ohne jedoch die Wohnqualität des Ortes mindern zu wollen. 

Clemens: „Das Rückgrat der Region“

Auch Bernd Clemens freute sich während seiner ersten Grundsteinlegung als Wendener Bürgermeister, „ein so renommiertes Unternehmen vor Ort zu wissen.“ Mittelständige Unternehmen wie „Dornseifer“ seien das Rückgrat der Region. Mit der Entscheidung für den Standort Hünsborn schaffe man Arbeitsplätze in der Heimat. Er hob hervor, dass sich trotz der Tragödie des Brandes niemand unterkriegen lassen habe, sondern der Blick der Geschäftsführer stetig gen Zukunft gerichtet blieb. „Bei allen Hürden hat ,Dornseifer’ Inovation, Leistungsbereitsschaft und Zukunftsorientierung bewiesen. Mit der Erweiterung setzt ,Dornseifer’ seine erfolgreiche Unternehmensgeschichte fort. Ich wünsche, dass sich die Erwartungen, die mit diesem Bau einher gehen, erfüllen“, so der Bürgermeister. 

Bei aller Euphorie und Vorfreude hielt Peter Dornseifer fest: „Unsere Mitarbeiter haben bei der Planung des Neubaus großen Input miteingebracht, der eigentliche Stress des Umzugs steht aber noch bevor.“ Er betonte: „Da kommt noch ein hartes Stück Arbeit auf uns zu.“

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