Durchschlagende Mädels

Volle Mädchenpower voraus: Lea Sophie Müller, zwölf Jahre, und Fenna Kehlenbach, elf Jahre, haben den schwarzen Gürtel im Taekwondo. Fotos: Miriam Brüser

Man muss nicht immer eine Glatze oder orangefarbene Kutte tragen um einen schwarzen Gurt zu haben... Denn Lea Sophie Müller (zwölf Jahre) aus Brün und Fenna Kehlenbach (elf Jahre) aus Olpe sind offizielle Dan-Trägerinnen - im Taekwondo.

"Angefangen hab ich mit dem Sport als ich sechs Jahre alt war", erzählt Rotschopf Fenna. Und auch bei Lea Sophie war es ähnlich: "Mein Papa hat vor fast sechs Jahren in einer Zeitungsanzeige entdeckt, dass Taekwondo bei uns in der Grundschule in Rothemühle angeboten wird. Da bin ich dann hingegangen". Fenna und Lea Sophie gehen mittlerweile in Parallelklassen in der sechsten Stufe des Städtischen Gymnasiums Olpe. Neben der Schule trainierten die Mädels zwei mal wöchentlich die koreanische Kampfkunst - Lea Sophie beim KdK Wenden und Fenna beim TV Olpe. Und hier zeigen die Zwei viel Durchhaltevermögen und kämpften sich durch alle Gürtelfarben bis hin zum ersten Dan - der ersten Stufe des schwarzen Gürtels.

Konzentration und Koordination

"Zur Prüfung gehört zum Beispiel ein Bruchtest: Wir mussten ein Brett durchtreten und mit dem Ellbogen zerschlagen", berichtet Lea Sophie. Außerdem mussten sie die Formenfolge, den ersten Hyong, beherrschen und erläutern können. "Taekwondo ist nicht nur Kampfsport, sondern viel mehr. Wir müssen uns konzentrieren können, Koordination und Gleichgewicht sind super wichtig", erklärt Fenna begeistert. Und Papa Stefan bestätigt: "Wenn Fenna trainiert, nimmt sie nichts um sich herum wahr". ?Weiter auf. S. 15

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