Mit Spendendose und „Braubrösel“

Erster „Wendscher Biertag“ zugunsten der Elterninitiative krebskranker Kinder

Der erste „Wendsche Biertag“ war ein Erfolg für alle Beteiligten (v.l.): Christian Pilz, Nico Clemens, Kristin Schade sowie Caroline und Armin Judas.
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Der erste „Wendsche Biertag“ war ein Erfolg für alle Beteiligten (v.l.): Christian Pilz, Nico Clemens, Kristin Schade sowie Caroline und Armin Judas.

Aus einer „Bierlaune“ heraus kann viel Gutes entstehen: Der erste „Wendsche Biertag“ mit dem Altenhofer „Carolinenbräu“, der im September in Hillmicke am Gasthof „Valpertz“ statt fand, war ein voller Erfolg.

Hillmicke - Eine Spende in Höhe von 400 Euro übergaben die Beteiligten jetzt an die Elterninitiative krebskranker Kinder Siegen. „Wir hatten wirklich Glück: Bei Kaiserwetter am 19. September konnte der Tag an der frischen Luft unter Einhaltung aller coronabedingten Hygienevorschriften stattfinden“, erinnert sich Armin Judas, Hobby-Bierbrauer vom „Carolinenbräu“ aus Altenhof. „Ich glaube, wenn es geregnet hätte, hätten wir absagen müssen.“

Die Idee dazu hatten nur drei Monate zuvor seine Tochter Caroline und einige ihrer Freunde: „Sie sprach mich darauf an, ob ich das Festbier brauen würde. Klar, dass ich da zugesagt hab – unter der Bedingung, dass ich die Festrede halten darf“, lacht der Alternhofer.

Koch kreiert eigenen Bier-Burger

Ruckzuck war der erste „Wendsche Biertag“ ausverkauft – „ohne das wir groß dafür geworben haben“, sagt Nico Clemens, Inhaber des Hillmicker Gasthofs „Valpertz“. „Unser Koch Oliver Markus hat dann als Ergänzung zum naturtrüben Landbier noch einen eigenen Burger mit Treber vom Altenhofer Landbier entwickelt – und ,Braubrösel‘ genannt“, erzählt Clemens weiter.

Caroline Judas ging an dem Tag mehrfach mit der Spendendose durch die Reihen: „Das lief besser, als ich erwartet hätte: 200 Euro kamen so zusammen“, erzählt die junge Frau. Nico Clemens und Armin Judas verdoppelten den Betrag, sodass 400 Euro an die Elterninitiative krebskranker Kinder übergeben werden konnten. „Das ist so super, jeder Euro zählt“, freute sich Christian „Pille“ Pilz, Vorsitzender der Elterninitiative. „Wegen der Corona-Pandemie sind auch bei uns die Spenden weggebrochen“, weiß Kristin Schade, Schriftführerin des Vereins und Hillmickerin. „Allein durch den Ausfall der ,Tour der Hoffnung‘ fehlen uns 80 bis 100.000 Euro – es ist dramatisch. Es zählt derzeit wirklich jeder Euro.“

Wenn es die „COVID-19“- Pandemie zulässt soll der „Wendsche Biertag“ auch 2021 stattfinden. Armin Judas: „Da hab ich mit schon etwas für überlegt – die Überraschungen gehen nicht aus.“

Weitere Infos und Spendenkonto unter www.ekk-siegen.de

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